Anwohner fühlen sich im Stich gelassen

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Freilassing/Ainring - Letzte Hoffnung für die Einflussnahme auf den Salzburger Flughafen ist das Bundesverkehrsministerium. Anrainer-Gemeinden machtlos? **Video**

Am Montag wurde bekannt, dass Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee jegliche unterstützung der Gemeinden Freilassing, Ainring und Saaldorf/Surheim im Kampf gegen den Salzburger Flughafen ablehnt. Für alle Verantwortlichen ein starkes Stück.

„Wir werden als bayerische Grenz-Gemeinden gar nicht mehr wahrgenommen“, sagte Ainrings Bürgermeister Hans Eschelberger gegenüber bgland24. Und dabei wollen die drei Gemeinden nicht generell gegen den Salzburger Flughafen vorgehen.

Er ist bei den bayerischen Anrainer-Gemeinden des Salzburger Flughafens, schwer in die Kritik geraten, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

Die An- und Abflüge sollen besser verteilt werden und die Flugbewegungen an Wochenenden, Feiertagen und im Winter sollen reduziert werden. Außerdem wollen die Gemeinden an dem Ediktalverfahren zum Ausbau des Salzburger Flughafens beteiligt werden. Nur so habe man eine Chance, die nicht aufzuhaltende Entwicklung am Salzburger Flughafen mitzugestalten.

Denn den Flughafen an sich, stellen die Verantwortlichen aus Freilassing, Ainring und Saaldorf/Surheim nicht in Frage. Nur bestimmte Entscheidungen sollten doch nach Rücksprache mit den bayerischen Grenzgemeinden getroffen werden.

Um das endgültig durchzusetzten, prüft derzeit ein Anwalt sämtliche rechtlichen Schritte, die möglich sein könnten.

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Rubriklistenbild: © dpa

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