Bei Anger von BMW geschnitten?

Auto-Gespann schleudert quer über Autobahn

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Anger - Das hätte auch richtig böse ausgehen können, als ein serbisches Auto-Gespann in die Leitplanke knallte. Der Fahrer behauptete anschließend, er sei von einem Münchner BMW stark geschnitten worden.

UPDATE, Sonntag, 12.55 Uhr, Polizeimeldung:

Am Samstag gegen 18.40 Uhr ereignete sich auf der A8 in Richtung Salzburg auf Höhe Anger ein Verkehrsunfall, bei dem das angeblich unfallverursachende Fahrzeug nicht angehalten hat. Ein 41-jähriger serbischer Staatsangehöriger war mit seinem weißen Fiat Ducato und einem Anhänger, beladen mit einem Renault Espace, unterwegs von der Schweiz kommend in Richtung Salzburg. Bei Eintreffen der Streife der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein am Unfallort stand das Gespann quer über beide Fahrspuren. Das Zugfahrzeug war in die rechte Leitplanke gekracht und hatte diese erheblich beschädigt.

Der unverletzte Fahrer des Gespannes gab an, er habe an der dortigen Gefällstrecke stark bremsen müssen, weil ihn ein silberner BMW-Kombi mit Münchner Kennzeichen beim Einscheren auf die rechte Fahrspur geschnitten habe. Weitere Angaben zu dem Fahrzeug konnte er nicht machen. Sollte jemand Beobachtungen zu dem Vorfall gemacht haben, wird um Mitteilung an die Verkehrspolizei Traunstein unter der Rufnummer 08662/6682-0 gebeten.

Crash auf der BAB8 am Samstag

Wegen des Unfalles war die Richtungsfahrbahn Salzburg eineinhalb Stunden stark beeinträchtigt, teilweise vollständig gesperrt. Durch Einsatz der Feuerwehr Teisendorf mit insgesamt vier Fahrzeugen und 26 Besatzungsmitgliedern konnte glücklicherweise frühzeitig die linke Fahrspur für den Verkehr freigegeben werden, bis dann die Fahrzeuge durch einen Abschleppdienst aus Teisendorf geborgen wurden.

Die Erstmeldung:

Der Autohändler war mit seinem Fahrzeug auf der BAB8 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs. Auf der Strecke zwischen Hub und Anger geriet das Fahrzeuggespann ins schlingern, schleuderte zunächst gegen die Mittelleitschiene, drehte sich komplett um 180 Grad und schlug nach rund 200 Metern Schleuderfahrt in die rechte Leitschiene ein.

Der Lenker blieb bei dem Unfall unverletzt, was an ein Wunder grenzte, da viele andere Fahrzeuge, die im Weihnachtsreiseverkehr Richtung Skigebiete auf der Autobahn unterwegs waren, nicht mit dem schleudernden Hindernis kollidierten.

Die alarmierte freiwillige Feuerwehr Teisendorf rückte zusammen mit dem Löschzug Freidling zur Unfallstelle aus. Sie säuberten die Fahrbahn und sicherten die Unfallstelle ab. Die Autobahnmeisterei koordinierte vor Ort die Ausräumungsarbeiten.

Die Autobahnpolizei Siegsdorf nahm den Unfall auf. Es bildete sich in Richtung Süden ein Rückstau von rund 4 Kilometern.

Quelle: Aktivnews/Verkehrspolizei Traunstein

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