Neuwahlen SPD Berchtesgadener Land

Im neuen Kreisvorstand gibt es viele neue Gesichter

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Der stellvertretende Landrat Helmut Fürle gratulierte den bestätigten und neu gewählten Vorstandsmitglieder (von links nach rechts): Roman Niederberger (Kreisvorsitzender), Güldane Akdemir (stv. Kreisvorsitzende), Susanne Aigner (stv. Kreisvorsitzende), Helmut Fürle (stv. Landrat), Hans Metzenleitner (stv. Kreisvorsitzender)

Anger - Viele erfahrene Kräfte, aber auch einige Neuzugänge: So sieht der Kreisvorstand der SPD Berchtesgadener Land nach den Neuwahlen in der vergangenen Woche aus:

Bei dem Kreisparteitag der Sozialdemokraten wurde Roman Niederberger als Vorsitzender bestätigt und als seine Stellvertreter Susanne Aigner, Güldane Akdemir und Hans Metzenleitner gewählt. Inhaltlicher Schwerpunkt bleibt für die SPD im Landkreis das Thema Wohnen, zu dem ein Leitantrag einstimmig verabschiedet wurde.

Im Bistro „Krepfei“ in Anger trafen sich die Delegierten der SPD Berchtesgadener Land zu einem Kreisparteitag mit Neuwahlen und ausführlichen Antragsberatungen. Nach seiner Begrüßung blickte der Kreisvorsitzende Roman Niederberger auf bewegte zwei Jahre zurüc k: „Mit dem Ergebnis der Kommunalwahlen konnten wir auf Kreisebene nicht zufrieden sein, während die Europawahlen auch im Vergleich zu ganz Oberbayern einen echten Erfolg mit sich brachten“, führte er in seinem Rechenschaftsbericht aus. Er erinnerte an die vielen Besuche und Aktionen von Abgeordneten aus Bund und Land in der Region und bedankte sich besonders bei der heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler für ihre Unterstützung.

Der Kreiskassierer Günter Wolf zeichnete in seinem Bericht anschließend das Bild eines finanziell nachhaltig stabil aufgestellten Kreisverbandes und bekam von den Revisoren eine klare und fehlerfreie Kassenführung bescheinigt. Nachdem die Entlastung für den Vorstand von der Versammlung einstimmig erteilt wurde, schlossen sich die Neuwahlen an. Roman Niederberger wurde von der Versammlung bei einer Enthaltung einstimmig wiedergewählt. Der 43-jährige Diplom-Finanzwirt (FH) aus Piding, der das Amt seit 2007 ausübt und seit 2014 dem Kreistag angehört, bedankte sich für das Vertrauen und kündigte für die nächsten zwei Jahre eine fundierte inhaltliche Arbeit zu lokalen und überregionalen Themen im Kreisverband an.

Als seine Stellvertreterin wurde die Bad Reichenhaller Stadträtin Güldane Akdemir bestätigt. Als stellvertretender Vorsitzender neu gewählt wurde der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Bischofswieser Gemeinderat Hans Metzenleitner. Neu im Vorstandsteam ist die Sozialpädagogin Susanne Aigner aus Laufen. Die Mutter von drei Kindern ist stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Laufen. Alle drei Stellvertreter wurden mit klarer Mehrheit gewählt.

Einstimmig wiedergewählt wurden anschließend in ihre Ämter der Angerer Gemeinderat Günter Wolf als Kreiskassierer und Geschäftsführer und Ulrich Scheuerl aus Bad Reichenhall als Schriftführer und Pressereferent.Um die inhaltliche Arbeit für bestimmte Themenbereiche kümmern sich bei der SPD unter anderem die Arbeitsgemeinschaften. Für diese wurden in den Vorstand gewählt: Dominik Groß aus Teisendorf (Jusos), der Bad Reichenhaller Stadtrat Wolf Guglhör (Arbeitsgemeinschaft 60plus), Dieter Schaefer aus Piding (Arbeitnehmerfragen), Erika Ribes-Häusl aus Saaldorf-Surheim (Familie), Markus Aicher aus Teisendorf (Schwusos) und der stellvertretende Landrat aus Freilassing Helmut Fürle (Kreistag / Kommunalpolitik).

Auf den Bezirksparteitagen werden zukünftig Susanne Aigner und Roman Niederberger den SPD-Kreisverband vertreten; für die Landesebene wurde Susanne Aigner als Delegierte gewählt. Als Revisoren wurden Eva Berger aus Bischofswiesen und Dieter Wilke aus Schönau am Königssee bestimmt.

Nach den Neuwahlen bedankte sich der wiedergewählte Vorsitzende Roman Niederberger besonders herzlich bei Klaus Gerlach und Margitta Popp, die auf eigenen Wunsch aus dem Kreisvorstand ausgeschieden sind, für ihre Arbeit und ihr vielfältiges Engagement.

Bei den anschließenden Antragsberatungen spielte das SPD-Schwerpunktthema Wohnen wieder eine wichtige Rolle. Der Vorstand hatte einen Antrag mit insgesamt acht Punkten ausgearbeitet, über den die Delegierten intensiv diskutierten und den sie schließlich einstimmig verabschiedeten. Der Antrag beinhaltet einen Aufruf an die betroffenen Gemeinden, ortsübliche Vergleichsmieten zu ermitteln und damit die Voraussetzungen für eine ordentliche Anwendung der Mietpreisbremse zu schaffen.

Aber auch mit dem Neubau von Wohnraum beschäftigt sich der Leitantrag: durch Stärkung der Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnbauwerke und der Aktivierung bereits bebauter Flächen wollen die Sozialdemokraten mehr gute und bezahlbare Wohnungen im Landkreis schaffen. Mit einem einstimmigen Votum für den Antrag, der ab sofort auch im Internet unter www.spd-bgl.de nachzulesen ist, zeigten die Delegierten ihre einhellige Unterstützung für dieses Ziel.

Pressemitteilung SPD Berchtesgadener Land

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