Hoher Besuch bei der Polizei in Ainring

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Ein dichtgedrängtes Programm erwartete die Gäste aus der Ukraine beim Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei, um einen umfassenden Überblick über die Fortbildung zu geben. Im Bild von links: Polizeidirektor G. Enkling (Leiter SG Aus- und Fortbildung der Bayerischen Bereitschaftspolizei), stellvertretender Innenminister Generalleutnant Sergej Iwanowitsch Lekar, Polizeioberrat G. Holzinger, Fachbereich Einsatz und Verkehr BPFI, Generalleutnant Mykhailic Dyvnak, Leiter der Personalabteilung im ukrainischen Innenministerium, M. Gavrysch, Dolmetscher und S. Sagornyi, Leiter Projektbüro Hanns-Seidelstiftung Kiew.

Ainring - Einen wahrlich nicht alltäglichen Gast konnte das Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring am vergangenen Dienstag begrüßen: den stellvertretenden ukrainischen Innenminister.

Kein Geringerer als der stellvertretende ukrainische Innenminister, Generaloberst der Miliz, Sergej Iwanowitsch Lekar, nutzte seinen viertägigen Aufenthalt in Bayern, um sich einerseits über die Polizeiausbildung in Dachau und Fürstenfeldbruck und andererseits über die zentrale bayernweite Fortbildung in Ainring zu informieren.

Zuvor war er mit seiner fünfköpfigen Delegation bereits zu Gesprächen im Bayerischen Staatsministerium des Innern und dem Polizeipräsidium München gewesen.

Aufgrund personeller Umstrukturierungen, so erläuterte der ihn begleitende Leiter der Personalabteilung im Innenministerium, Generalleutnant Mykhailo Dyvnak, sei ein großer Teil des mittleren Managements bei der ukrainischen Polizei in den zurückliegenden Jahren in Pension gegangen.

So messe man in Kiew und den Hochschulen des Innenministeriums in der ganzen Ukraine der Fortbildung der jüngeren Generation ganz besondere Bedeutung zu. Dabei lege man, so der stellvertretende Innenminister, zunehmend auf eine stark praxisorientierte Fortbildung besonderen Wert.

Für den polizeilichen Alltag sei es besonders wichtig, in Seminaren theoretische Wissensvermittlung unmittelbar mit Praxisübungen zu verknüpfen, wie es hier in Ainring seit langem praktiziert werde.

Nach einem allgemeinen Überblick über die Organisation des Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei sowie die Einstellung und die Themen des Fortbildungsprogramm interessierte sich Generaloberst Sergej Iwanowitsch Lekar vor allem für den Fachbereich Einsatzlehre und Verkehr mit den Schulungsangeboten für die Beamten der Einsatzzentralen und zur Verkehrsüberwachung.

Namentlich im Bereich der kriminalpolizeilichen Fortbildung der Tatortarbeit, zu der ergänzend eigens von der Kriminalpolizei Traunstein zwei Kollegen mit dem sogenannten Tatortfahrzeug und dem Spurenkoffer, dem einsatztechnischen Rüstzeug der Kriminalpolizei, angereist waren, überzeugte ihn die enge Verzahnung der Fortbildung am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei mit der praktischen Arbeit der Polizei vor Ort.

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