Kleine Entdecker im Berchtesgadener Land

Wie kommt das Wasser in die Wolke?

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Auch Kindergarten-Kinder sind vom Grundschulthema Wasser begeistert.

Ainring - Kleine Entdecker erforschten beim Forschernachmittag im Familienbüro in Ainring das Element Wasser. Wer glaubt, dabei wurde viel verschüttet, täuscht sich.

Kinder im Kindergartenalter für naturwissenschaftliche Fragen und die Wunder der Natur zu begeistern und einen experimentellen Zugang zu naturwissenschaftlich-technischen Themen zu gewähren ist Ziel des Projektes die „kleinen Entdecker“, das vor drei Jahren im Berchtesgadener Landkreis ins Leben gerufen wurde.

Wie kommt das Wasser in die Wolke? Dieser und weiterer spannender Fragen gingen rund 20 Kinder gemeinsam mit Klaus Koniakowsky, ehrenamtlicher Pate des Projektes beim Forschernachmittag im Pfarrzentrum St. Severin in Ainring nach. Zur Forschungsmission eingeladen hatte das kommunale Familienbüro, das inzwischen seit zwei Jahren in der Gemeinde Ainring aktiv ist.

Forschungsmission „Wasser“

Bei der Forschungsmission ging es um das Element „Wasser“. Im Mittelpunkt standen weniger die Eigenschaften von Wasser, sondern mehr die Bedeutung des Wassers für den Menschen. Den Einstieg bildete deshalb eine Gesprächsrunde rund um die Fragen: Warum ist Wasser für Lebewesen wichtig? Was macht Wasser mit dem menschlichen Körper? Die Kinder hatten tolle Ideen und haben sich rege an der Diskussion beteiligt.

Weiter ging es mit der Frage, wo denn das für uns wichtige Wasser eigentlich herkommt. Die meisten Kinder verständigten sich auf die Wasserleitung. Aber wie gelangt das Wasser in die Wasserleitung? Im Berchtesgadener Land wird Trinkwasser direkt aus Grundwasser über Brunnenbohrungen oder aus Quellwasser, das nichts anderes ist als aus der Erdoberfläche austretendes Grundwasser, gewonnen. Von den Brunnen und Quellen wird das Rohwasser dann zu den Wasserwerken geleitet, die das Wasser mithilfe von Pumpen in die Wasserleitungen transportieren.

So entsteht Dampf

Wie ist sichergestellt, dass es im Berchtesgadener Landkreis genügend Wasser gibt? Das war für die Kinder einfach: Es muss regnen. Aber wo kommt der Regen her? Wie kommt das Wasser in die Wolke? Wie entstehen Wolken? Klaus Koniakowsky versuchte dieses physikalische Alltagsphänomen mithilfe verschiedener Experimente zu veranschaulichen:

Mit einer Pipette wurden 2-3 Tropfen Wasser in einen alten Esslöffel getropft. Dann wurde der Löffel über einem brennenden Teelicht erwärmt. Jedes Kind konnte beobachten, wie sich auf seinem Löffel Blasen bildeten und etwas Dampf aufstieg. Dann dauerte es gar nicht mehr lange und das Wasser war weg. Wo war das Wasser hin? Nicht wenige Kinder gingen davon aus, dass das Wasser irgendwie auf die Kerze gekommen war. Das flüssige Wachs wurde mit Wasser verwechselt. Diesen Irrtum konnten andere Kinder aber aufklären. Sie hatten den aufsteigenden Dampf genau beobachtet und waren sich sicher, dass das Wasserdampf war.

In einem nächsten Schritt wurde mit einem Wasserkocher eine Dampfwolke produziert. Die Dampfwolke war gut zu sehen. Die Kinder durften, wenn sie wollten, vorsichtig eine Hand in ungefährlicher Höhe in die Dampfwolke halten. Wärme und Feuchtigkeit konnten sie so deutlich spüren. Jeweils ein Kind durfte einen großen Topfdeckel schräg in den Dampf halten. Die anderen Kinder haben die Deckelinnenseite dabei genau beobachtet. Der Deckel beschlug, dann bildeten sich kleine Wassertropfen, die immer größer wurden, schließlich am Deckel herunterliefen und heruntertropften. Wir hatten Regen gemacht!

Pressemitteilung Familiencafe Berchtesgadener Land

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