Truna ging am Sonntag zu Ende

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Inmitten des regen Messetreibens ein Ort der Ruhe: Am Samstag wurde in der Chiemgauhalle unter der Leitung von Stadtpfarrer Sebastian Heindl ein Erntedankgottesdienst gefeiert.

Traunstein - Pünktlich um 18 Uhr schlossen sich gestern Abend die Messetore der 16. Truna in Traunstein.

Neun Tage lang konnten sich geschätzte 35.000 bis 40.000 Besucher (genaue Zahlen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor) bei über 230 Ausstellern aus nahezu allen Bereichen der regionalen Wirtschaft sowie vielen kirchlichen, gemeindlichen und städtischen Trägern über deren Produkte und Angebote informieren.

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Truna: Herbert-Koch-Preis verliehen

Landrat Hermann Steinmaßl zog ein positives Fazit: "Das war ein großer Erfolg, und das nicht nur, wenn man auf die hohen Besucherzahlen schaut. Mich freut, dass wir wieder so viele Aussteller begrüßen konnten - und das gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Auch für unsere präsentierten landkreiseigenen Projekte war die Truna wichtig."

Fotostrecke: Eröffnung

Truna Eröffnung

Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke schloss sich dieser Einschätzung an: "Die Truna war erfolgreich und ein eindrucksvolles Bild regionaler Wirtschaftskraft." Zum ersten Mal präsentierte sich die Stadt mit einem gemeinsamen großen Messestand mit allen vier Partnerstädten. Reinhold Steiger von der Tourist-Information Traunstein zeigte sich zufrieden: "An unserem Stand war immer etwas los und wir konnten gezielt Informationen weitergeben."

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Truna: Landwirtschaft

Ein Höhepunkt der Gewerbeschau war neben den täglichen Fachvorträgen wieder die Aktion "Wie fit ist Traunstein?", bei der Prominente in die Pedale traten. Der Herbert-Koch-Preis, mit dem verdiente Führungskräfte der regionalen Wirtschaft ausgezeichnet werden, wurde am Freitagabend an Kurt Pohlig (Geschäftsführer des Reha-Technik und Orthopädieunternehmens in Traunstein) verliehen.

Gut kam auch die Kinderbetreuung an, die in der Chiemgauhalle vom Mütterzentrum und dem Bauernverband mit einem abwechslungsreichen Programm angeboten wurde. Auf hohe Akzeptanz stieß der "Seniorentag" mit halbierten Eintrittspreisen und einem Beratungsprogramm, das vor allem darauf abzielte, älteren Menschen die verschiedenen Senioreneinrichtungen und -angebote vorzustellen. Aufgrund der guten Resonanz wurde der "Seniorentag" zwei Tage später gleich nochmal wiederholt.

Landtagsabgeordneter Klaus Steiner mit der bayerischen Milchkönigin Beate Deisenhofer vor dem "Wettmelken."

Auch der Schlusstag brachte nochmals eine starke Resonanz. Besucher konnten am "Tag der regionalen Ernährung" unter fachlicher Anleitung ihre Kochkünste unter Beweis stellen oder sich über regionale Produkte informieren. Die Bedeutung regionaler Lebensmittel und Lebensmittelproduktion wurde am Samstag mit einem Erntedankgottesdienst herausgestellt, der von Stadtpfarrer Sebastian Heindl gehalten wurde. "Denken und Danken haben einen Zusammenhang. Wer anfängt zu denken, wird zum Danken kommen", ermutigte der Geistliche die Zuhörer, die gute Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs nicht als allzu selbstverständlich zu nehmen.

Anschließend konnten sich "Hobby-Landwirte" beim Wettmelken unter den Augen der bayerischen Milchkönigin Beate Deisenhofer aus Donauwörth versuchen. CSU-Landtagsabgeordneter Klaus Steiner musste sich trotz einiger Erfahrung auf dem Gebiet und couragiertem Einsatz mit 200 Millilitern zufrieden geben. Sepp Hubert, Vorsitzender des Kreisverbands BDM Traunstein, brachte es da schon auf stattliche 900 Milliliter in der Minute.

Wenn es nach dem Willen des Vorsitzenden des Gewerbeverbands Traunstein, Franz Ober, geht, wird auch nach 30 Jahren nicht Schluss mit der Truna sein, und die nächste Gewerbeschau in zwei Jahren kommen. "Die Qualität der Ausstellung war gut. Wir hatten viele Besucher. Und für die Aussteller müssen nicht immer die Massen durch die Hallen gehen. Die Aussteller nutzten auch eher besucherschwächere Tage für gute Gespräche. Die Truna war ein Erfolg", zog Ober Bilanz.

wz/Chiemgau-Zeitung

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Quelle: chiemgau24.de

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