Verabschiedung der Absolventen

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Die fachgebundene oder mit dem Nachweis einer zweiten Fremdsprache die allgemeine Hochschulreife erhielten diese Schüler der 13. Klasse der Beruflichen Oberschule Traunstein.

Traunstein - Die Berufliche Oberschule Traunstein hat 492 Absolventen mit der (Fach-)Hochschulreife aus dem Schulleben entlassen.

Mit einer Abschlussfeier hat die Berufliche Oberschule Traunstein - Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule - 396 Absolventen mit der Fachhochschulreife sowie 96 Absolventen mit der fachgebundenen Hochschulreife, davon 55 Absolventen mit der allgemeinen Hochschulreife, aus dem Schulleben entlassen. „Wir haben heute die schöne Aufgabe, insgesamt 492 Absolventen zu verabschieden“, erklärte die Schulleiterin, Oberstudiendirektorin Barbara Spöttl. Schulbester war Andreas Tegethoff aus Unterwössen mit einem Notendurchschnitt von 1,3.

Nach der Mittleren Reife gelangten sie in zwei Jahren über die Fachoberschule bzw. nach abgeschlossener Berufsausbildung über die Berufsoberschule in nur einem Schuljahr zur Fachhochschulreife. Wer anschließend die 13. Klasse absolvierte, erreichte entweder die fachgebundene oder mit dem Nachweis einer zweiten Fremdsprache die allgemeine Hochschulreife.

Mit einem Notendurchschnitt von 1,3 war Andreas Tegethoff Schulbester. Dafür wurde er von Schulleiterin Barbara Spöttl (rechts), der Vorsitzenden der Fördervereins, Ulrike Rades, und dem stellvertretenden Landrat Georg Klausner geehrt.

„Sie nehmen heute Ihr bisher wichtigstes Zeugnis entgegen. Abitur heißt Reifezeugnis“, wandte sich Spöttl an die Schüler. Es dokumentiere ihre ganz persönliche Reife, sich mit fachlichen Problemen auseinanderzusetzen und diese mehr oder weniger eigenverantwortlich zu lösen. „Wir hoffen, dass Sie in der Lage sind, in die Welt hinaus zu gehen, um das Leben selbstständig und eigenverantwortlich zu meistern und vielleicht ein ganz spezielles Fach Ihrer Wahl zu studieren“, fuhr sie fort. Sie hoffe, dass sie das nötige Werkzeug in der Tasche hätten und in der Lage seien, wissenschaftlich zu arbeiten. Durch das Abitur sollten sie nicht nur einen hohen Stand der Allgemeinbildung besitzen, sondern auch Fachkompetenz in ihren Schwerpunktfächern in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Sozialwesen erworben haben.

Als Wünsche gab sie den Absolventen mit auf den Weg, dass sie jeden Tag die notwendigen Schritte meistern und mit ihrer neu gewonnen Freiheit verantwortungsvoll umgehen, dass sie ihrem Traumberuf oder Ihrem zukünftigen Studium einen Schritt näher gekommen sind und dass sie positiv in die Zukunft blicken und Herausforderungen als Chance sehen und diese wahrnehmen.

„Es ist mir eine große Freude, Ihnen im Namen von Landrat Hermann Steinmaßl und des Kreistags zum erfolgreichen Abitur gratulieren zu können“, erklärte der stellvertretende Landrat Georg Klausner. Die Abiturienten hätten ihre Chancen bestens genutzt, ihnen stünden alle Türen offen und sie könnten nun in eine positive Zukunft starten. Ein besonderes Anliegen von Klausner war es, dass sie sich einmischen und diese Zukunft selbst mitgestalten mögen. „Engagieren Sie sich in Vereinen, Verbänden und der Politik. Und seien Sie auch lästig, wenn es sein muss“, lautete sein Ratschlag.

Der Landkreis Traunstein sei ein Bildungsstandort und Sachaufwandsträger für 14 Schulen. 2013 seien im Kreishaushalt fast sieben Millionen Euro für Bauvorhaben vorgesehen. „Darin inbegriffen ist mit 3,5 Millionen Euro die Generalsanierung der Beruflichen Oberschule, die bis 2015 bei laufendem Schulbetrieb Zug um Zug durchgeführt wird“, so Klausner.

Bildungspolitik sei Zukunftsvorsorge, denn Kinder seien die Leistungsträger der Zukunft. Chancengerechtigkeit durch Bildungsmöglichkeiten gehöre zu den Markenzeichen der Landkreispolitik. „Jedes Kind soll die Schule besuchen können, für die es geeignet ist“, unterstrich Klausner. Denn Bildung sei der Garant für den Erhalt und die positive Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Landkreis Traunstein. Der Landkreis gehöre mit 2,7 Prozent Arbeitslosigkeit im Juni zu den attraktivsten in Bayern. Er ermunterte die Schüler, dem Wirtschaftsstandort Landkreis Traunstein treu zu bleiben und nach erfolgreichem Studium wieder in die Heimat zurück zu kehren.

Die Glückwünsche des Elternbeirats überbrachte dessen Vorsitzender Alexander Beer. Sie stünden jetzt in der Schwelle zwischen zwei Lebensabschnitten: entweder ein Studium oder eine Berufsausbildung zu beginnen. „Nutzt die Möglichkeiten, die Euch der Schulabschluss bietet“, so seine Forderung. Er wünschte ihnen, dass ihnen Arbeit und Beruf, die ihnen Erfüllung bringen, ein Umfeld guter Freunde sowie eine Familie, auf die sie sich verlassen können.

Die Klassenbesten der Beruflichen Oberschule Traunstein Staatliche Fachoberschule (FOS) und Berufsoberschule (BOS):

FOS 12 Technik: Andreas Tegethoff, Unterwössen (1,3). Wirtschaft: Stefanie Abel, Rückstetten (1,39). Sozialwesen: Romana Schwaiger, Ainring (1,58). FOS 13 Technik: Florian Dufter, Inzell (1,89). Wirtschaft: Ludwig Seidl, Freilassing (1,53). Sozialwesen: Stefanie Gruber, Erlstätt (1,55).

BOS 12 Technik: Anna Theuschl, Traunreut (1,52). Wirtschaft: Veronika Buchner, Grassau (1,33). Sozialwesen: Christine Bartl, Pfaffing (1,73). BOS 13 Technik: Lisa Lewald, Siegsdorf (1,81). Wirtschaft: Annina Deutschmann, Palling und Christian Barthel, Kirchheim (beide 1,7). Sozialwesen: Martina Wenta, Traunstein (1,82).

bjr

Quelle: chiemgau24.de

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