Neuer Gegenwind für Oberbürgermeister Kegel

Das nächste Bürgerbegehren: Neubau des Jugendtreffs?

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Eigentlich wurde die Entscheidung im Stadtrat bereits gefällt: Hier, in der Güterhalle, soll der Jugendtreff künftig eine neue Heimat finden.

Traunstein - Kaum scheint das Bürgerbegehren gegen die Landesgartenschau erfolgreich zu sein, kündigt sich bereits die nächste Initiative an: Die JU startet ein Bürgerbegehren zum Neubau eines Jugendzentrums.

Lange wurde im Stadtrat diskutiert und gerungen, Anfang Juli fiel die Entscheidung: Der neue Traunsteiner Jugendtreff soll nach einer Sanierung in die Güterhalle am Bahnhof kommen. Neun Gegenstimmen gab es damals im Stadtrat, vor allem aus den Reihen der CSU. Nun versuchen es die Gegner der Güterhallen-Sanierung auf anderem Wege.

Am 14. Januar um 19.30 Uhr startet die Junge Union ein Bürgerbegehren unter dem Slogan "Neubau eines Jugendzentrums statt Sanierung der Güterhalle" im "Schnitzlbaumer". Nach wie vor will man alternative Lösungsansätze für einen "kostengünstigeren Neubau eines modernen Jugendzentrums" finden.

Für die gleichen Kosten besser ein Neubau?

So sieht es momentan noch aus in der Güterhalle.

Um die Güterhalle zu sanieren, rechnet Oberbürgermeister Kegel mit maximal einer Million Euro an Kosten für die Stadt Traunstein. Den Rest der geschätzten 3,8 Millionen Euro würde durch die Städtebauförderung aufgebracht. Doch für den selben Betrag, eine Million, könne man auch gleich einen besseren Neubau des Jugendzentrums schaffen, meinte Stadtrat Christian Hümmer. Außerdem sei die Güterhalle wichtiger Bestandteil der städtebaulichen Neuordnung des Areals westlich des Traunsteiner Bahnhofs.

Vier Jahre lang planten Stadtrat und Verwaltung, um dem Jugendtreff in der Güterhalle eine neue Heimat zu geben. Auch die "Schule der Fantasie" soll nach der Sanierung dort einziehen. Nun drohen die Pläne wieder zu kippen: 1400 Unterschriften braucht ein Bürgerbegehren, um den nächsten Schritt zum Bürgerentscheid machen zu können. Dann könnten die Traunsteiner direkt abstimmen, ob das Jugendzentrum wie geplant in der Güterhalle umgesetzt, oder weiter nach einem Alternativstandort gesucht werden soll.

xe

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser