"Beste Schülerin in der Alten- und Krankenpflege 2016"

Vierter Platz für Traunsteinerin Dorothea Thurner

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Dorothea Thurner (2. von rechts) bei der Ehrung beim Deutschen Pflegetag in Berlin

Traunstein - Die Krankenpflegeschülerin Dorothea Thurner machte beim Bundeswettbewerb "Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2016" einen guten vierten Platz. Auch hat sie schon das nächst Ziel vor Augen, nämlich für die deutsche Nationalmannschaft bei den "EuroSkills" anzutreten.

Noch gar nicht so lange vom Endausscheid der Nationalen Initiative – Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2016“ in Berlin zurück, hat die Obingerin Dorothea Thurner schon wieder das nächste Etappenziel vor Augen: Die Schülerin der Berufsfachschule für Krankenpflege der Kliniken Südostbayern AG am Klinikum Traunstein möchte Anfang Dezember für die deutsche Nationalmannschaft zur „EuroSkills“ - der Europameisterschaft der Berufe - ins schwedische Göteborg fahren.  

„Der Alltag hat mich schon wieder eingefangen“, sagt Dorothea Thurner, „aber die Tage in Berlin waren sehr schön und angenehm aufregend.“ Beim Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2016“ in Berlin hat die 19-Jährige einen guten vierten Platz gemacht. Darüber darf sich die fleißige und ehrgeizige junge Frau ebenso freuen wie die Berufsfachschule , Klinikverbund, Mitschüler und Lehrer sowie natürlich Familie und Freunde. Dorothea und die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer – der 1. Platz ging übrigens an Mohammed, auch aus Bayern – des Wettbewerbs zeigten in dessen Verlauf eindrucksvoll, was in der Pflege geleistet wird. Als Dankeschön für dieses bundesweite Signal wurde dem Nachwuchs in der Pflege auf dem Fernsehturm am Alexanderplatz ein Menü hoch über den Dächern des nächtlichen Berlins serviert. Eine Stadtrundfahrt bei Tage hatte auch am Brandenburger Tor vorbeigeführt und dabei deutlich gemacht, dass das berühmte, forsche Ampelmännchen seinen Ursprung im Osten der früher geteilten Stadt hat.  

Um ganz genaues Beobachten - und dann auch Erkennen des Gesundheitszustandes eines fiktiven Patienten - ging es auch beim praktischen Teil der Prüfung im Endausscheid. Schriftliche und mündliche Prüfung mit nicht weniger als vier Prüfern verlangten den künftigen Alten- und Krankenpflegern einiges ab. „Unsere Tage waren durchgetaktet“, so Dorothea Thurner. Besonders beeindruckend war für sie nach dem Besuch des Bundeskanzleramtes die persönliche Begegnung der Wettbewerbsteilnehmer mit Juliane Juchli. Die stets den Menschen zugewandte Schweizer Ordensfrau hat die Pflege im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahrzehnten maßgeblich geprägt. „Sie ist eine faszinierende Persönlichkeit“, erinnert sich Dorothea mit strahlenden Augen. Einen wahrlich festlichen Abschluss gefunden habe dieser besondere Berlin-Besuch dann mit der Preisverleihung auf dem Deutschen Pflegetag. Die schwarz-rot-goldene Schärpe wird die aus Obing im Chiemgau stammende Krankenpflegeschülerin vielleicht auch wieder in Schweden tragen dürfen.  

Wenn sie es also tatsächlich schaffen sollte, für die deutsche Nationalmannschaft nach Göteborg zu fahren, heißt es gleich nach der Rückkehr: büffeln. Denn dann geht es in die letzte und damit Prüfungsphase der Ausbildung. Das stört die dynamische, zielstrebige Dorothea ebenso wenig wie eine auch mögliche Teilnahme an der „WordSkills“. Der weltweite öffentliche Wettbewerb der besten jungen Menschen in ihren Berufen findet 2017 in Abu Dhabi statt. Er soll nicht nur eine wertvolle Rückmeldung für die Teilnehmer und ihre Ausbildungsbetriebe sein, sondern auch ein Motivationsschub zur Weiterbildung – und die Präsentation positiver Vorbilder wie Dorothea Thurner für alle Jugendlichen vor der Berufswahl, in der Ausbildung oder im Beruf.

Pressemitteilung Klinikum Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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