Streit nach "Superhändler"-Sendung aus Traunstein

Burghammer: "Muss mir anhören, wie sich Kunden verarscht vorkommen!"

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So harmonisch wie beim Dreh ist die Stimmung zwischen Manuel Burghammer (links) und Alex Walzer längst nicht mehr.

Traunstein - "Superhändler" Alex Walzer sollte dem "Schnapphaus" in Traunstein helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Das hat laut Besitzer Manuel Burghammer nicht geklappt. Nun gibt es Vorwürfe von beiden Seiten:

Das Schnapphaus in Traunstein.

Angesichts der niedrigen Umsatzzahlen wandte sich Manuel Burghammer, Besitzer des "Schnapphauses" in Traunstein, an RTL2: Mithilfe der Sendung wollte der Unternehmer sein Geschäft wieder ankurbeln. Doch Tage und Wochen nach dem Besuch des Teams um Alexander Walzer ist davon offenbar nichts zu spüren.

Im Gegenteil: "Die Kundenfrequenz ist nicht höher als zuvor", erklärt Burghammer im Gespräch mit chiemgau24.de. "Es ist genauso tote Hose wie davor." Auch von einem tagelang anhaltenden Boom will Burghammer nichts wissen: "Am Wiedereröffnungstag war was los, aber in den Tagen danach schon nicht mehr."

Widersprüchliche Facebook-Kommentare

Glaubt man den Worten von TV-Experte Alex Walzer, klingt das anders. Nachdem Burghammer auf Facebook erklärte, die Geschäfte liefen schlechter als vor dem Besuch von RTL2, reagierte Walzer: "Die ersten Tage nachdem ich da war waren Rekord", schrieb Walzer auf seiner Seite.

Weiter führte er aus: "Leute, die nur acht Tage das machen, was man ihnen an die Hand gibt, und dann wieder denken alles besser zu Wissen...Da kann ich nichts für."

"Das mit den Rekordumsätzen stimmt überhaupt nicht", widerlegt Burghammer, der auf Facebook weitere Vorwürfe gegen den TV-Fachmann erhebt: "Ich bin mir sicher, dass du mir effektiv helfen hättest können, aber dazu wäre Kommunikation nötig gewesen."

Auch die Versprechungen auf den Flyern des Fernsehteams hätten die Kunden eher verärgert: "Ich muss mir heute noch anhören, wie sich Kunden verarscht vorkommen, weil auf den Flyern was von 'Totalumbau' und 'komplett neues Warensortiment' stand."

Grundsätzlich sei der Dreh aber "in Ordnung" gewesen. Im Fernsehen sei alles so rübergekommen, wie es sich beim Dreh angefühlt habe. "Weil es aber nichts gebracht hat und der erhoffte Effekt nicht eingetreten ist, würde ich es nicht mehr machen", sagt Burgmüller.

Quelle: chiemgau24.de

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