Blaulichttag: Fahrzeugvorführung und Kampagne "Helfernetz Bayern"

"Bevölkerung für das Ehrenamt sensibilisieren"

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In der Traunsteiner Maxstraße wird anlässlich des Blaulichttags eine 2,50 Meter hohe Helfer-Statue aufgestellt. Diese steht stellvertretend für derzeit bayernweit rund 230.000 ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagierte Bürger.

Traunstein - Anlass zum Staunen für Jung und Alt: Die verschiedenen Blaulichtorganisationen stellen ihren Fuhrpark vor. Außerdem adressieren die Hilfsorganisationen auch ein großes Problem, das ihnen seit geraumer Zeit zu schaffen macht.

Im Rahmen der Traunsteiner Rosentage findet am Sonntag, den 19. Juni, auch der Blaulichttag statt. In der Traunsteiner Maxstraße stellen von 11 bis 17 Uhr verschiedene Blaulichtorganisationen wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) ihre Einsatzfahrzeuge vor. Zudem wird die Kampagne „Helfernetz Bayern“ präsentiert.

In der Maxstraße werden die Besucher zahlreiche Einsatzfahrzeuge von BRK, Malteser Hilfsdienst, DLRG, Polizei und Feuerwehr zu sehen bekommen. Kompetente Vertreter der verschiedenen Hilfsorganisationen geben Auskunft über die Einsatzmöglichkeiten und Ausstattungen der jeweiligen Fahrzeuge. Alleine das Rote Kreuz wird durch seine verschiedenen unter Blaulicht fahrenden Gliederungen (Rettungsdienst, Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht und Katastrophenschutz) mit einer Vielzahl an Fahrzeugen vertreten sein.

Auch Rettungshundestaffel vor Ort

Auf dem angrenzenden Maxplatz können Interessierte zudem Vorführungen der Traunsteiner BRK-Rettungshundestaffel verfolgen. Das BRK ist auch eine der sechs Organisationen aus dem Bevölkerungsschutz, die sich 2014 zur Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz (ARGE BvS) zusammengeschlossen haben.

Gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Johanniter-Unfall- Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst, der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft und dem Technischen Hilfswerk (THW) möchte das Rote Kreuz ehrenamtlichen Nachwuchs für seine gemeinnützigen Tätigkeiten gewinnen. Denn zunehmender Stress im Arbeitsalltag, der demografische Wandel der Gesellschaft und der Wegfall der Wehrpflicht stellen auch die Hilfs- und Einsatzorganisationen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen.

Mangel an ehrenamtlichen Helfern

Ein Problem, dass sich nicht nur im Katastrophenfall bemerkbar machen wird. Denn auch im Alltag, bei Veranstaltungen jeglicher Art, Konzerten, Festivals und Sportveranstaltungen, sind es ehrenamtliche Helfer, die unentgeltlich für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Mit der gemeinsamen Kampagne „Helfernetz Bayern“ soll die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements hervorgehoben werden.

Den Initiatoren ist es ein Anliegen, die Bürger für das Thema „Bevölkerungsschutz“ zu sensibilisieren und insbesondere interessierte Menschen zwischen 16 und 35 Jahren anzusprechen. Als Symbol für das Ehrenamt wird in der Maxstraße eine 2,50 Meter hohe, bronzefarbene Helfer-Statue aufgestellt. Diese steht stellvertretend für derzeit bayernweit rund 230.000 ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagierte Bürger. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter www.helfernetz.bayern.

Pressemitteilung BRK KV Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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