Kommunalpolitik-Diskussion am Chiemgau-Gymnasium

"Von Politikverdrossenheit war nichts zu spüren"

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Rege diskutierten und debattierten die örtlichen Politikvertreter mit den Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe des Chiemgau Gymnasiums.

Traunstein - Bereits zum zweiten Mal lud die Junge Union zur Politik-Diskussion am Chiemgau Gymnasium ein. Das Fazit ist ein durchaus positives, vor allem in Hinblick auf das Interesse der Jugendlichen an Politik.

"Von Politikverdrossenheit war nichts zu spüren", so positiv fällt das Fazit der JU-Ortsvorsitzenden Isabelle Thaler im Anschluss an die Veranstaltung "Kommunalpolitik an Schulen" aus. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts lud die Junge Union Traunstein am Schuljahresende bereits zum zweiten Mal die Vertreter aller Jugendparteien in der Stadt ein, um mit den Schülern der 10. Jahrgangsstufe des CHGs über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

Moderiert und geführt wurde die Veranstaltung vom JU-Kreisvorsitzenden Konrad Baur, welcher vor allem die gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung des Gymnasiums hervorstellte: "Wir haben uns natürlich gefreut, dass wir nach den guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr die Veranstaltung auch dieses Mal durchführen durften. Dafür gilt vor allem Schulleiter Klaus Kiesl und Fachbetreuerin Marga Lehrberger großer Dank."

Diskurs im Vordergrund

Neben einer kurzen Auffrischung der Inhalte aus dem Sozialkundeunterreicht über unsere politische Umgebung stand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die gemeinsame Diskussion im Vordergrund. Neben der frischgebackenen Stadträtin Isabelle Thaler standen dazu Steffi Alf von der Grünen Jugend und der SPD Kreisrat Hans-Michael Weisky zur Verfügung, der an diesem Tag seine jungen Parteigenossen der Jusos vertreten musste.

Nach einer kurzen persönlichen und inhaltlichen Vorstellung der Podiumsteilnehmer und der jeweiligen Jugendparteien sprach auch Stefan Dufter vom Amt für Kinder, Jugend und Familie des Landkreises über aktuelle Schwerpunkte in der Jugendpolitik in unserer Region. Besonders hervor hob er dabei das neu eingeführte Landkreis Jugendparlament, das hauptsächlich aus Schülersprechern und Vertretern der einzelnen Verbände zusammengesetzt ist.

Großes Schülerinteresse an Asylpolitik

Junge engagierte Landkreisbürger können sich hier aktiv einbringen und so den Kreistag in bestimmten Themen beraten. Auch in mehrfach durchgeführten Bürgerwerkstätten sei ein echtes Mitspracherecht der Jugendlichen schon heute möglich. Die gemeinsame Diskussion zeigte dann aber auch ein großes Interesse der Schüler an dem derzeit viel besprochenen Thema der Asylpolitik. So wollte eine Schülerin von der Jungpolitikerin der Grünen Jugend konkrete Maßnahmen wissen, um den Vorschlag einer "pazifistischen Lösung" tatsächlich realisieren zu können. 

Auch wenn hierbei keine Patentlösung vorgestellt werden konnte, so war es für Initiatorin Isabelle Thaler klar, dass man sicher nicht von "Politikverdrossenheit" sprechen kann. Der Austausch mit den Jugendlichen und die Diskussion mit den Vertretern der anderen Jugendparteien sei ihrer Ansicht nach besonders geeignet um jungen Menschen die Politik näher zu bringen.

Pressemitteilung Junge Union

Quelle: chiemgau24.de

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