Nach Bombendrohung im Landratsamt im Sommer 2015

Staatsanwaltschaft beendet Ermittlungen

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Über 500 evakuierte Personen und abgesperrte Straßen - Aufnahme vom Landratsamt am 25. Juni 2015.

Traunstein - Eine Bombendrohung per E-Mail gegen das Landratsamt und die Kfz-Zulassungsstelle führte Ende Juni 2015 zu einem Großeinsatz der Polizei - nun hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen beendet.

"Eine Bombe wurde sowohl in der Zulassungsstelle als auch im Landratsamt Traunstein versteckt. Beeilen Sie sich. Viel Glück." Diese drei Sätze wurden am Vormittag des 25. Juni vergangenen Jahres per E-Mail an das Landratsamt verschickt. Über 500 Menschen wurden sofort evakuiert, die Straßen abgesperrt. Landrat Walch nahm es relativ gelassen, ging von einem "Verrückten" aus und versprach: ""Wir werden alles tun, was diesem Mann schaden kann!"

Gut acht Monate später hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nun eingestellt: "Wir konnten keinen Täter ermitteln", so Oberstaatsanwalt Volker Ziegler gegenüber chiemgau24.de. "Es gibt heute genug Möglichkeiten, die Herkunft eines E-Mails zu verschleiern", so Ziegler. Das hat der Urheber wohl beachtet, daher blieben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft erfolglos.

Wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" wurde ermittelt. Bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe hätten dem Urheber gedroht. Mit dieser Masche ist er wohl durchgekommen - eine Bombe oder Ähnliches wurde im Juni 2015 im Landratsamt indes nicht gefunden.

Video und Fotos aus dem Archiv

Bombendrohung in Traunstein

Bombendrohung: Landratsamt Traunstein evakuiert

xe

Quelle: chiemgau24.de

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