ChG unterstützt Partnerschule in Bolivien

Chiemgau-Gymnasium Traunstein spendet 3600 Euro

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3600 Euro für die bolivianische Partnerschule des Chiemgau-Gymnasiums. Von links: Alfons Heinrich, StD a.D., Schwester Verena, Schulleiter Klaus Kiesl, StRin Marion Thalbauer, OStRin Reichert-Kegel mit Schülerinnen der sechsten und siebten Klassen bei der Scheckübergabe

Traunstein - Seit knapp dreißig Jahren unterstützt das Chiemgau-Gymnasium regelmäßig seine Partnerschule in Bolivien. Auch heuer engagierte sich wieder die ganze Schulfamilie.

Seit nunmehr fast dreißig Jahren unterstützt das Chiemgau-Gymnasium regelmäßig seine Partnerschule in Independencia, Bolivien. Umso mehr freut es die Schule, dass es der Partnerschule nach 2000 Euro im vergangenen Jahr heuer sogar einen Scheck über 3600 Euro überreichen konnte. Diese große Spende ist nur durch das Engagement der gesamten Schulfamilie möglich. Ein herzliches Vergelt´s Gott geht deshalb an alle, die den Erlös ihrer Projekte gespendet, bei Schulveranstaltungen fair gehandelte Waren erstanden oder beim Kauf ihrer Lektüre aufgerundet haben. 

Das Projekt wird von Schwester Verena betreut, die seit 1968 in Bolivien lebt und sich trotz ihres hohen Alters noch immer um die Belange des Schulzentrums kümmert. Während ihrer Heimatreise besuchte sie nun auch das Chiemgau-Gymnasium, wo sie den interessierten Schülerinnen und Schülern der Unterstufe vom Leben im bolivianischen Hochland und der Partnerschule berichtete.

Cholera in Independencia

Dabei wies sie beispielsweise auf die schlechten hygienischen Bedingungen hin, die vor einigen Jahren sogar zu einem Ausbruch der Cholera geführt hatten. Ein besonderes Anliegen ist ihr deshalb die Errichtung einer Sanitäranlage für die zwölf neu erbauten Klassenzimmer, da der Staat die dafür notwendigen Duschen und Toiletten nicht finanziert. Die bei ihrem letzten Besuch angekündigte Wasserversorgung durch Sammelbehälter oberhalb von Independencia konnte mittlerweile fertiggestellt werden, weshalb die Schule nun unabhängig von den staatlichen Wasserrationierungen ist. Dies ist auch dringend notwendig, da die Schule im Moment von über 1100 Kindern besucht wird.

Die Partnerschule

Die Schülerinnen und Schüler können an dieser Schule sowohl handwerkliche Fertigkeiten als auch das Abitur erwerben, was ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtert. Auch nach dem Abitur werden die Schülerinnen und Schüler falls notwendig durch ein Stipendium während ihres Studiums unterstützt.Sowohl die Stipendien als auch die Kosten für die zum Teil nicht vom Staat bezahlten Lehrergehälter werden mit Spendengeldern finanziert. Nur durch die großzügige Unterstützung aus Deutschland, so betonte Schwester Verena mehrmals in ihrem Vortrag, sei es möglich, den bolivianischen Kindern auch weiterhin eine gute Schulbildung zu ermöglichen.

Pressemitteilung Chiemgau-Gymnasium

Quelle: chiemgau24.de

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