376 Rettungstreffpunkte zur Bergung Verletzter im Wald

Förster lassen den Schilderwald wachsen

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Offizielles Schild des Rettungstreffpunkts TS-2010 am Schilderbaum des Radweges zwischen Erlstätt, Chieming und Grabenstätt

Traunstein - Mit der Beschilderung von 376 Rettungstreffpunkten wächst nicht nur der Schilderwald. Damit hat auch die Rettungskette Forst in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land ihre Funktionsfähigkeit erreicht. Doch wie funktioniert die Rettungskette?

Von der Bayerischen Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten wurde in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, den Integrierten Leitstellen (ILS) und den Kommunen ein bayernweit einheitliches System fester Rettungstreffpunkte (RTP) aufgebaut und beschildert. Es soll in erster Linie eine schnelle Rettung bei der Arbeit im Wald verletzter Personen gewährleisten. 

Schwere Unfälle passieren aber nicht nur bei der Waldarbeit sondern auch in der Freizeit. Das Rettungssystem steht daher allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Die Beschilderung kennzeichnet den RTP für Jedermann, enthält eine klare Handlungsanweisung und verleiht Sicherheit über den korrekten Treffpunkt für Rettungsdienst und Lotsen. Nähere Informationen zur RKF sind auf der Internetseite www.rettungskette-forst.de zu finden.

In den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden haben die beiden Forstbetriebe Ruhpolding und Berchtesgaden für den Staatswald (BaySF) und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF TS) mit Unterstützung der Städte und Gemeinden für den Privat- und Kommunalwald ein flächendeckendes Netz von 376 RTP beschildert. Die RTP sind der Rettungsleitstelle in Traunstein (ILS TS) bekannt, in deren System verankert und können bei richtigem Einsatz dazu beitragen, Menschenleben zu retten.

Pressemitteilung Klaus Wilm/Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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