Welcher Faschingswagen trägt die Schuld?

Also doch! Gerücht um Pinkel-Attacke erhärtet sich

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Traunstein - Fast einen Monat lang ließ sich kein Zeuge finden, doch nun kommt Bewegung in die Sache: An den Gerüchten um die Pinkel-Attacke von einem Faschingswagen scheint doch etwas dran zu sein.

Ein Facebook-Post und die Meldung über einen angepinkelten Buben am Traunsteiner Faschingszug sorgte anfangs für großen Wirbel. Auch der ausrichtende Verein, die "Veitsgroma Zunft", war bestürzt und erstattete Anzeige, um die Gerüchte lückenlos aufklären zu können. Doch über Wochen meldeten sich bei der Polizei weder Zeugen noch Geschädigte.

War es also doch nur ein Gerücht, das dem Ruf des Faschingszugs weiter zusetzen sollte? Sollten sich keine Zeugen finden, wollten die "Veitsgroma" im zweiten Schritt wegen "übler Nachrede" gegen den Urheber der Facebook-Nachricht vorgehen. Doch nun kommt Bewegung in die Sache.

Nun meldete sich eine Zeugin

Eine erste Zeugin meldete sich bei der Traunsteiner Polizei: "An die Person und den Wagen kann sie sich aber nicht genau erinnern", so ein Ermittler gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt. Jedoch hätte die Zeugin weitere Personen benennen können, die den Vorfall ebenfalls gesehen hätten.

Es scheint also doch etwas dran zu sein, an den Gerüchten um den Betrunkenen, der vom Faschingswagen auf Zuschauer pieselte. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Zeugen und Geschädigte werden weiterhin gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Traunstein, Tel. 0861/98730, in Verbindung zu setzen.

Aus dem Archiv: Video und Fotos vom Faschingszug in Traunstein 2016

Faschingszug in Traunstein (1)

Faschingszug in Traunstein (2)

Faschingszug in Traunstein (3)

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Oliver Berg

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