Zum Weltgedenktag für die Verkehrsopfer am 20. November

75 Einsätze pro Tag: BRK im Ernstfall zur Stelle

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Die BRK-Rettungsdienstkräfte tun ihr Bestmögliches, um bei Unfällen schnell vor Ort zu sein und den Verletzten wirksam zu helfen.

Traunstein - Am 20. November ist der Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer. Um die Opferzahlen zu vermindern, rät das Bayerische Rote Kreuz zu einer besonnenen Fahrweise. Ebenso wichtig seien Ersthelfer, sollte es doch mal zu einem Unfall kommen.

Obwohl die Fahrzeuge und Straßen vermeintlich immer sicherer werden, gab es in Deutschland in den letzten beiden Jahren wieder eine Steigerung der Verkehrstoten zu verzeichnen. Am Welt-Gedenktag für die Straßenverkehrsopfer möchte der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) die Bürger zu einem besonnenen Fahrstil ermutigen und zugleich auf sein umfangreiches Engagement im Rettungsdienst und in der Erste-Hilfe-Ausbildung verweisen. 

Sieben Rotkreuz-Rettungswachen im Landkreis Traunstein 

Die BRK-Rettungsdienstkräfte tun ihr Bestmögliches, um bei Unfällen schnell vor Ort zu sein und den Verletzten wirksam zu helfen.

2015 kamen auf den deutschen Straßen laut ADAC 3475 Menschen bei Unfällen ums Leben. 393.432 Personen wurden verletzt, 67.706 davon schwer. Vom Ziel der EU, die Zahl der Verkehrstoten von 2010 bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren, ist auch die Bundesrepublik noch weit entfernt. Umso wichtiger ist es, dass Unfallopfer im Notfall schnell und wirksam versorgt werden. Im Landkreis Traunstein betreibt das Rote Kreuz sieben Rettungswachen, die rund um die Uhr besetzt sind, und übernimmt den Rettungsdienst mit einem einem Anteil von 96 Prozent nahezu komplett. 

Gemeinsam leisten die 100 ehren- und 85 hauptamtlichen BRK-Rettungsdienstkräfte jährlich über 27.000 Einsätze – das sind im Schnitt rund 75 pro Tag! „Wenn ein Unfall passiert, versuchen wir alles, um schnell vor Ort zu sein und den Betroffenen zu helfen. Am liebsten ist es uns aber natürlich, wenn Unfälle gar nicht erst passieren – wozu eine besonnene und vorausschauende Fahrweise viel beitragen kann“, betont Hermann Schramm, einer der beiden Leiter des Rettungsdienstes beim BRK Traunstein. 

Kühlen Kopf durch Ausbildung bewahren

Im Ernstfall vergehen jedoch natürlich immer einige Minuten, bis der Rettungsdienst alarmiert wird und dann am Ort des Geschehens eintreffen kann. In dieser Zeit („therapiefreies Intervall“) ist es ungemein wichtig, dass zufällige Augenzeugen des Unfalls den Verletzten Erste Hilfe leisten. Wie man dies in einer Notfallsituation effektiv tun kann, wird in den verschiedenen Erste-Hilfe-Kursen des BRK-Kreisverbands Traunstein vermittelt. 

„Bei einem Unfall sind Augenzeugen verpflichtet, den Verletzten zu helfen. Um das in einer Ausnahmesituation wirksam tun zu können, ist es wichtig, dass der Ersthelfer ausgebildet ist und weiß, was zu tun ist. Nur so kann man kühlen Kopf bewahren“, verdeutlicht Schramm.

Pressemeldung BRK Kreisverband Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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