Urteil am Landgericht Traunstein

Das bekam der Serien-Brandstifter von Traunreut

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Am 31. Mai 2014 setzte der damals 20-Jährige drei Pkw in Brand.

Traunstein - Der Serien-Branstifter von Traunreut, der 2014 die Reifen eines Kleinbusses und mehrere Autos abgefackelt hat, ist verurteilt worden. Was der Feuerteufel bekommen hat:

Am 31. Mai 2014 trat der damals 20-jährige Serien-Brandstifter von Traunreut zum ersten Mal in Erscheinung: In der Nacht, um zirka 22.50 Uhr, fackelte er drei Pkw vor einem Autohaus in der Trostberger Straße ab. Der Sachschaden belief sich auf rund 30.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Flammen zerstören drei Fahrzeuge

Danach hielt der 20-Jährige lange Zeit seine Finger still, bis er dann in der Nacht auf den 21. August die Reifen eines Kleinbusses anzündete. Zwei Passanten bemerkten das Feuer und versuchten umgehend, den Brand zu löschen. Dank ihres beherzten Eingreifens ging das Fahrzeug zumindest nicht komplett in Flammen auf. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Sofort nach der Tat suchte die Polizei mit Hubschrauber-Unterstützung nach dem Täter. Dank der umfangreichen Ermittlungen der Kripo konnte dieser noch in der gleichen Nacht gefasst werden.

Bereits Anfang des Jahres musste sich der 20-Jährige für seine Taten vor dem Traunsteiner Landgericht verantworten. Am Ende bekam er eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. "Seit September ist das Urteil rechtskräftig", erklärte Björn Pfeifer von der Traunsteiner Staatsanwaltschaft jetzt auf Nachfrage von chiemgau24.de.

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser