"Fass mich nicht an, du dreckiger Grieche!"

Ramsauer bekommt Unterstützung in Pöbel-Affäre

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Dr. Peter Ramsauer steht massiv in der Schusslinie der griechischen Medien.

Athen/Berlin/Traunstein - Hat Dr. Peter Ramsauer einen griechischen Fotografen übel beleidigt oder nicht? Offenbar steht Aussage gegen Aussage. Doch jetzt stellt sich der Vizekanzler vor den Traunsteiner:

UPDATE, Sonntag, 11.50 Uhr:

Wie die Bild am Sonntag nun berichtet, gibt es für die angebliche Beleidigung von Ramsauer keine Zeugen. Somit steht Aussage gegen Aussage. Der griechische Fotograf, der angeblich beleidigt wurde, behauptet nun sogar, dass Ramsauer seine Beleidigung sogar auf Englisch wiederholt habe.

Doch Ramsauer bekommt Unterstützung. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) stellt sich vor den Ex-Minister und sagt zu dem Vorfall: "Ich kann es mir nicht vorstellen und habe keinen Grund, an den Worten von Peter Ramsauer zu zweifeln." Persönlich hatte Gabriel den Fall laut BamS nicht bemerkt: "Erst hinterher hat mir der Botschafter erzählt, dass es ein solches Gerücht gibt."

Die Erstmeldung:

Der Traunsteiner Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Ramsauer (CSU) steht massiv in der Schusslinie der griechischen Medien. Er soll bei einem Athen-Besuch einen Fotografen angeblich übel beleidigt haben.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der ehemalige Bundesverkehrsminister, der jetzt Vorsitzender des Bundestags-Ausschusses für Wirtschaft und Energie ist, bei einer Griechenland-Reise an der Seite von Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) auf einen griechischen Fotografen losgegangen sein, diesen gerempelt und mit den Worten „Fass mich nicht an, du dreckiger Grieche“ beleidigt haben. Der Grieche erzählte dies daraufhin auch deutschen Kollegen. In Griechenland wird das Ganze mittlerweile in den Medien heiß diskutiert.

Ramsauer selbst dementierte die angeblichen Vorfälle in einem Facebook-Eintrag vehement. Er schrieb, dass er sich in aller Form gegen die Behauptungen verwahre und stattdessen selbst von dem griechischen Fotografen in die Rippen gestoßen worden sei.

mw

Quelle: chiemgau24.de

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