Olympische Spiele im Chiemgau?

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Traunstein - Der Chiemgau hat gute Chancen, doch es sind noch einige Hürden zu meistern: Der Bürgerentscheid und die Bewerbung Münchens müssen noch positiv ausfallen.

Die Chiemgau-Region ist hervorragend für die olympischen Disziplinen Biathlon und Langlauf geeignet. Das ist das Ergebnis der Standortuntersuchungen der von der Landeshauptstadt München beauftragten Arbeitsgemeinschaft „München 2022“.

Gestern wurden im Landratsamt Traunstein Zwischenergebnisse vorgestellt. An dem Gespräch teilgenommen hatten Vertreter der Stadt München, des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und des Deutschen Skiverbands (DSV) sowie Landrat Hermann Steinmaßl und die Bürgermeister der Gemeinden Ruhpolding, Inzell, Reit im Winkl und Siegsdorf.

Im Falle eines positiven Bürgerentscheids am 10. November 2013 und der folgenden Bewerbung Münchens um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele 2022 wäre die Ruhpoldinger Chiemgau-Arena Austragungsort für die Biathlon-Wettkämpfe.

Für den Langlaufwettbewerb, der ebenfalls in unserer Region stattfinden würde, gibt es mehrere Optionen. Erste Wahl ist auch hier ein Standort in Ruhpolding, weil nach Aussage der Experten die Austragungsortemöglichst nah beieinander liegen müssen.

Zudem wäre für die Austragung der Spiele ein Olympisches Dorf in der Region notwendig. Auch dafür gibt es mehrere geeignete Standorte, wobei sich InzellAußernfeld derzeit besonders anbieten würde. Die Gesamtplanung - einschließlich eines Finanz- und Umweltkonzepts – wird zurzeit erarbeitet. Die Ergebnisse sollen in der eigens dafür geplanten Kreistagssitzung am 27. September vorgestellt werden.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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