Zwei Gebäude auf dem Festplatz

Bald fertig: Unterkünfte für 200 Flüchtlinge

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Traunreut - Nur wenige Monate haben die Arbeiter gebraucht: Die beiden Flüchtlingsheime auf dem Festplatz sind fast fertig. Doch wann die ersten Asylbewerber dort einziehen, ist noch nicht klar.

Ende November 2015 wurde damit begonnen, den Festplatz aufzureißen - nun sind die beiden Asylbewerberheime fast fertig. Wie Bürgermeister Ritter nun bekannt gab, werden die zwei Häuser wahrscheinlich am 6. Juni offiziell freigegeben. Wann sie von der Staatsregierung dann mit Flüchtlingen belegt werden, steht allerdings noch nicht fest. Beispiel Trostberg: Das neu gebaute Flüchtlingsheim am Zagler Berg stand rund zwei Monate leer, bis die ersten Asylbewerber einzogen.

So sind die Gebäude ausgestattet

Die Häuser, die am Traunreuter Festplatz entstehen, sind baugleich zu jenen in Trostberg: Jedes Gebäude ist etwa 50 Meter lang und zweistöckig. Auf beide Stöcke verteilen sich jeweils 25 Zimmer mit 14 Quadratmeter, die für jeweils zwei Personen gedacht sind. Für Familien mit Kindern gibt es zwei solcher Zimmer, die durch einen Durchgang verbunden sind. Insgesamt 200 Menschen können am Festplatz eine Bleibe finden.

Am 6. Juni werden die Gebäude voraussichtlich der Regierung übergeben.

Jedes Zimmer verfügt über einen Satellitenanschluss und wird von der Regierung mit einem Fernseher und einem Kühlschrank ausgestattet. Außerdem sollen die Zimmer noch möbliert werden. Die Gänge wurden bewusst eng gebaut um nicht als Abstellfläche zu dienen - Fluchtwege sollen frei bleiben. Auf beiden Stockwerken befinden sich jeweils getrennte Sanitäranlagen. Auch eine Küche ist integriert. Außerdem in jedem Stock: Eine Waschküche mit je drei Waschmaschinenanschlüssen.

Diskussionen im Vorfeld

Die Flüchtlingsunterkünfte sorgten bereits im Vorfeld für einige Diskussionen: Das Volksfest, das sonst dort stattfindet, wurde für 2016 bereits abgesagt. Ein Stadtfest in umso größerem Rahmen soll es dagegen ersetzen. Außerdem forderte das benachbarte Bosch-Siemens-Werk von der Stadt einen Ansprechpartner zum Thema Sicherheit. Die Stadt lehnte ab und verwies auf die Arbeitsgruppe Asyl, die für konkrete Anfrage zur Verfügung stehe

xe

Quelle: chiemgau24.de

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