Straße wird ausgebaut

St2104 nördlich von Traunreut ab heute voll gesperrt

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Traunreut - Die St2104 nördlich von Traunreut wird ausgebaut. Wie viel kostet das Projekt, wie lange dauert es und welche Straßenabschnitte werden gesperrt?

Historie:

2002-2003 BA1 zwischen der B304 und Weißbrunn bei Traunreut

2005-2006 BA2 zwischen Weißbrunn und Kantstraße (St2096), Traunreut

2016-2017 BA3 zwischen Kantstraße und Trostberger Straße

Ziel ist der Lückenschluss mit einem weiteren Abschnitt, um die Verbindung der Staatsstraße vor Oberwalchen bis zur Ostspange westlich von Frühling herzustellen.

Notwendigkeit:

Die viel zu schmale und unstetige Staatsstraße wird ausgebaut auf etwa 1,4 km nach dem Stand der Technik mit einer Breite von 7,5 m mit einem Geh- und Radweg von der Kantstraße bis zur Trostberger Straße. Damit wird die Radweglücke geschlossen und ein durchgehender Radweg von der B304 bis zur TS 42 nach Palling hergestellt.

Es entsteht eine leistungsfähige und verkehrssichere Verbindungsstraße in den Norden und Osten von Traunreut sowie die angrenzenden Gemeinden. Der auszubauende Streckenabschnitt ist als Unfallhäufung Nr. 28 in der aktuellen Unfalltypensteckkarte ausgewiesen. Die beiden Ausbaumaßnahmen in den vergangenen Jahren haben schon gezeigt, dass man mit einem situationsgerechten Ausbau die Unfallzahlen deutlich minimieren kann.

Baumaßnahme:

Baufirma: STRABAG AG, Bereich Bayern Süd-Ost, Surberg

Baukosten: Straßenbau 1,7 Mio. Euro, Wasserleitungsverlegung Stadtwerke 0,5 Mio. Euro

Bauzeit: voraussichtlich von August 2016 bis Mai 2017 (mit Winterpause)

Vollsperrung während der Bauzeit von August bis Dezember von der Siebenbürgener Straße bis zur Einsteinstraße und im Frühjahr erneut zusätzlich mit dem Abschnitt Kantstraße bis zur Einsteinstraße. Die Verkehrsbelastung liegt im Bereich der Trostberger Straße bis zur Kantstraße bei etwa 7.800 Kfz/24h, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich von 5.300 (im Jahr 2000) über 6.100 Kfz/24h (im Jahr 2005) angestiegen, Zahlen für 2015 liegen noch nicht vor.

Die Stadtwerke Traunreut verlegen in eigener Zuständigkeit Wasserleitungen für etwa 0,5 Mio. Euro während der Baumaßnahme mit. Der Grunderwerb konnte in den vergangenen Jahren freihändig mit allen betroffenen Bürgern durchgeführt werden, was in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

In den vergangenen Monaten musste dem Naturschutz sowie der Denkmalpflege Rechnung getragen werden, da vor dem Beseitigen des Baumbestandes mögliche Höhlenbrüter erkundet werden und auch die sogenannten Hügelgräber berücksichtigt werden mussten. In beiden Fällen wurde nichts gefunden.

Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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