Entscheidungen aus dem Stadtrat

Neuer Kreisverkehr, mehr Bauland, größere Industrieflächen

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Traunreut - Weitere Entscheidungen des Traunreuter Stadtrates vom Dienstag: Ausbau der Adalbert-Stifter-Straße mit Kreisverkehr, mehr Bauland in Stein und weitere Flächen für Bosch-Siemens.

Adalbert-Stifter-Straße

Das Architekturbüro SAK stellte die Ausbaupläne für die Adalbert-Stifter-Straße vor: Rund 1,8 Millionen Euro soll die Sanierung der Straße kosten, die Hälfte davon wird in den Straßenbau investiert. Geplant ist eine sieben Meter breite Straße mit einem Gehweg im Norden und 35 Parkbuchten im Süden. 

Herzstück der Straßensanierung ist ein neuer Kreisverkehr, wo sich momentan noch die Kreuzung mit der Traunwalchener Straße befindet. 24 Meter breit soll der Kreisverkehr werden, dafür muss die Stadt allerdings noch 72 Quadratmeter Grund erwerben.

Wohngebiet Traunfeld in Stein

Im Südosten des Traunfeldes wird neues Bauland ausgewiesen.

Mit 15:13 Stimmen wurde der Änderung von Flächennutzungsplan und Bebauungsplan des Traunfeldes in Stein zugestimmt. Momentan wird die Fläche noch landwirtschaftlich genutzt, nun steht der Bebauung mit zwei Häuserzeilen nichts mehr im Wege. 16 Einzel- und zwei Mehrfamilienhäuser sollen dort entstehen. Die Abstimmung fiel knapp aus, weil viele Stadträte eine zweite Zufahrt zum Wohngebiet haben wollten - doch die wird sich wohl nicht verwirklichen lassen. "Der ganze Baustellenverkehr geht dann durch die Wohnsiedlung", so Stadtrat Michael Elsen. 

Württemberger Hof

Der Platz am Württemberger Hof im Nordosten der Stadt wird neu gestaltet - jedoch nicht mit einem 345.000 Euro teuren, großen Konzept, sondern nur Einzelmaßnahmen für 16.000 Euro. Die Wohnungseigentümer lehnten es ab, sich an den Kosten zu beteiligen. Daher wird nur die kleinere Fläche neu gestaltet, die sich im Besitz der Stadt befindet.

Stolpergefahren im Pfalsterbereich sollen beseitigt werden, dazu neue Bäume und eine Bepflanzung des ehemaligen Brunnens.

Erweiterung bei Bosch-Siemens

Hier wird Bosch-Siemens eine Logistikhalle errichten.

Bosch-Siemens will im Frühlinger Spitz seinen Betrieb erweitern, unter anderem durch den Bau einer Logistikhalle. Insgesamt sind 7500 Quadratmeter Grund betroffen. Der Stadtrat stimmte der Baumaßnahme zu. Nun muss viel Wald gerodet werden: In erster Linie handelt es sich um einen 50- bis 80-jährigen Fichtenbestand.

Neues Bauland in Frühling?

Rund 100 Menschen wohnen derzeit in Frühling, doch das Bauamt hat sich erkundigt, wo noch eine weitere Bebauung möglich wäre. Rund 34.000 Quadratmeter Bauland könnten in Frühling insgesamt dazugewonnen werden. Doch der Stadtrat will nicht auf eigene Faust handeln und die Frühlinger selbst befragen: "Wenn die Anwohner nicht wollen, können wir nix machen", so Bürgermeister Klaus Ritter. 

Außerdem beriet der Stadtrat, ob es möglich wäre, im Landesentwicklungsplan des Finanzministerium künftig nicht als Mittel-, sondern als Oberzentrum gewertet zu werden.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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