Was ist mit Quirin (5) passiert?

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Quirin nach seiner schweren Erkrankung im Rollstuhl.

Surberg – Der kleine Quirin zog sich im Alter von fünf Jahren eine rätselhafte Krankheit zu und ist seitdem körperlich und auch geistig behindert. Was passierte:

Er war ein fünfjähriger Junge wie alle anderen, der kleine Quirin: lebenslustig, aktiv und gesund. Einen Tag vor Aschermittwoch, im Februar dieses Jahres, begann sich dann das Leben des Fünfjährigen dramatisch zu ändern: Er erkrankte und ist bis heute schwer behindert. In diesem Fall machte nun eine Freundin der Familie aufmerksam.

Begonnen hat es wie eine Erkältung:

Für die Eltern von Quirin ist die Erkrankung Quirins schwer zu begreifen. Bis heute ist nicht ganz klar, was der Auslöser für die Erkrankung gewesen sein kann. Es gab viele „tausende Untersuchungen“, erklärt seine Mutter. Angefangen hat es im Januar mit einem Schnupfen, den Quirin längere Zeit mit sich herumgetragen hat. Dann, einen Tag vor Aschermittwoch, verschlimmerte sich sein Zustand – Quirin bekam Fieber und tags darauf Brechdurchfall. „In der Nacht ist er dann apathisch im Bett gelegen“, berichtet seine Mutter.

Quirin nach seiner schweren Erkrankung im Rollstuhl.

Als die 42-Jährige ihren Sohn so liegen sah, fuhr sie ihn direkt ins Krankenhaus nach Traunstein. Dort wurde ein Verdacht auf Hirnhautentzündung festgestellt. In der Folgezeit wurde der Zustand des Fünfjährigen immer schlimmer. Der kleine Junge stand kurz vorm Organversagen, eine Kernspint-Untersuchung zeigte: Seine rechte Gehirnhälfte war zunächst entzündet, später das gesamte Gehirn. Daraufhin wurde Quirin für eine Woche ins künstliche Koma versetzt.

Quirin nach dem künstlichen Koma:

Nach dem Erwachen von Quirin der Schock – er hat alles verlernt. Der Fünfjährige konnte weder trinken, essen, sprechen, noch sich bewegen. Mittlerweile geht es mit dem Kleinen körperlich wieder etwas besser, berichtet seine Mutter: „Er kann sich jetzt wieder bewegen, sitzt schon im Rollstuhl und er kann selbst wieder Essen schlucken, auch wenn ich ihn füttern muss!“ Lediglich trinken, bereite Quirin noch Probleme. Auch geistig habe der Fünfjährige etwas aufzuholen. „Er ist noch nicht ganz da, er plappert zwar Sachen nach, er kann aber noch keine Zusammenhänge erfassen“, erklärt seine Mutter.

Teure Behandlungskosten:

Wegen seines Zustandes bekommt Quirin derzeit eine Frequenztherapie, womit der bioenergetische Zustand des gesamten Körpers sichtbar gemacht werde. Erste Therapiesitzungen sollen bereits eindeutige positive Veränderungen gezeigt haben, berichtet seine Mutter. Die Therapie werde nun drei bis vier Mal die Woche durchgeführt, weshalb die finanzielle Situation der Familie sehr angespannt sei. Monatlich koste diese Behandlung 500 Euro, dazu kämen weitere Behandlungskosten.

"Kopf ist stark geschädigt"

Woran Quirin erkrankte, konnte bisher kein Arzt herausfinden. Die Ärzte machen seinen Eltern wenig Mut. „Sie sagen, dass der Kopf stark geschädigt ist. Das ganze Gehirn ist mit einer weißen Masse, also abgestorbenem Gewebe überzogen“, so die 42-Jährige. Deshalb prophezeien die Ärzte den Eltern von Quirin, dass ihr Sohn ein Leben lang stark behindert bleibe. Lediglich ein Humanenergethiker in Salzburg vermute einen Parasitenbefall. So sollen sich Würmer im Darm des Fünfjährigen eingenistet haben, die diese schwere Erkrankung ausgelöst haben sollen. Falls Sie etwas Ähnliches gehört haben oder einen Facharzt empfehlen können, dann schreiben Sie uns unter redaktion@ovb24.de! Wir werden Ihre Tipps an die Familie weiterleiten.

Quelle: chiemgau24.de

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