Siegsdorf fordert Tempolimit für A8

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Siegsdorf - 2008 beantragte die Gemeinde ein Tempolimit für die A8 von 100 km/h - ohne Erfolg. Jetzt versucht sie es mit 120 km/h.

Nachdem die Gemeinde bereits 2008 den Antrag auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung (damals 100 km/h) im Gemeindebereich auf der Autobahn gestellt hatte, der dann von der Autobahndirektion Süd abgelehnt worden war, versucht die Kommune nun eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h zu erreichen.

Seit Ende 2011 wurde in Piding und Anger eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h in beiden Fahrtrichtungen festgelegt und so soll es auch in Zukunft in Siegsdorf sein. Gründe sieht die Kommune genug, unter anderem argumentiert sie mit Lärmschutz, Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Verkehrsfluss. Der Antrag wird direkt an das bayerische Innenministerium gerichtet.

Neue Lärmschutzverordnung

Unabhängig davon gibt es ab dem 1. April eine neue Lärmschutzverordnung in der Gemeinde. Die alte läuft aus. In der Neuauflage sind die ruhestörenden Hausarbeiten geregelt - vom Rasenmähen über Hack- und Sägearbeiten bis hin zu "geräuschvollen Vergnügungen", die die Nachbarschaft belästigen.

Auch durch die Haustierhaltung dürfen keine unzumutbaren Belästigungen für die Nachbarschaft entstehen. In besonderen Fällen kann die Gemeinde eine Ausnahme erteilen.

"Ruhestörende Hausarbeiten" dürfen grundsätzlich von Montag bis Samstag von 7 bis 12 und 14 bis 20 Uhr erledigt werden.

Die Firma Brückner stellte den Antrag auf Nutzungsänderung für die ehemalige Wäscherei Engelsberger in ein Bürogebäude. Dafür soll das Gebäude baulich und energetisch so verändert werden, dass Platz für zirka 50 bis 60 neue Arbeitsplätze entsteht. Die Fassade wird kaum verändert.

Hubert Haigermoser beabsichtigt, auf dem Anwesen des früheren Gasthauses "Halleich" einen "3D-Bogensportparcours" zu errichten. Im Endausbau sollen zwei Parcours entstehen: einer mit zehn Zielen für die Anfänger und Familien mit Kindern, wobei mit dem Pfeil und Bogen auf Tiernachbildungen geschossen wird, zum anderen ein Parcours mit 18 Zielen für die Fortgeschrittenen.

Weiter ist eine "Einschießanlage" geplant, in der auf Scheiben geschossen wird. Der ehemalige Heuboden soll als Halle mit 18 Metern Länge für das Bogenschießen unter Dach ausgebaut werden.

weg/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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