Verwaltungsgericht verkündet nach Ruhpoldinger Ortstermin:

Bauherrin will am "Schwarzbau" nachbessern

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Ruhpolding - Über anderthalb Jahre wird nun schon um den Schwarzbau gestritten: Nach einem Ortstermin am Freitag will die Bauherrin nun offensichtlich nachbessern.

Mehrmals wurde die nachträgliche Änderung des Bauplans (Tektur) abgelehnt, sowohl von der Gemeinde, als auch vom Landratsamt - problematisch an der Sache: Das Haus stand schon, doch die Vorschriften, beispielsweise beim Dachüberstand, wurden verletzt. Bald war klar, dass der Bau entweder geändert oder abgerissen werden muss - auch wenn Letzteres unwahrscheinlich war. Der Fall ging bis vor das Münchner Verwaltungsgericht. Die Bauherrin wollte dort erreichen, dass die Änderungen genehmigt werden.

Am vergangenen Freitag fand vor dem Ruhpoldinger Haus nun ein nichtöffentlicher Termin von Gemeinde, Landratsamt und Verwaltungsgerichtshof statt. Nun einigte man sich vor Gericht: Die Bauherrin wird an die Gemeinde und an das Landratsamt gleichzeitig Vorschläge für eine alternative Dachgestaltung mit Dachüberstand einreichen. Sie soll dabei möglichst mehrere Varianten vorschlagen.

Ist eine der Vorschläge aus Sicht von Gemeinde und Landratsamt genehmigungsfähig, wird sich das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht wohl wieder erledigen - sind die Behörden anderer Meinung, muss endgültig das Gericht entscheiden: "Jedoch nicht vor dem 31. März 2016", teilt das Verwaltungsgericht mit. Pikant ist der Fall auch deshalb, weil die Bauherrin selbst vom Fach ist: Sie ist in leitender Position am Traunsteiner Bauamt beschäftigt.

xe

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Ruhpolding

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser