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Besondere Ehrung für Martin Langwallner (Mitte) aus Ainring: Obermeister Rudolf Riedler (links) aus Petting überreichte seinem Innungsstellvertreter zusammen mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gerhard Wittenzellner den Goldenen Meisterbrief für seine langjährige, erfolgreiche Arbeit in der Innung.

Traunstein - Obermeister Rudolf Riedler ging bei der Hauptversammlung der Metzgerinnung Traunstein auf die aktuellen Entwicklungen des Metzgerhandwerks ein.

Die Metzger-Innung Traunstein-Berchtesgadener Land hielt am Mittwoch Nachmittag ihre Jahreshauptversammlung beim Michlwirt in Palling ab. Obermeister Rudolf Riedler aus Petting, der der Innung mit ihren 50 Mitgliedsbetrieben vorsteht, ging in seinem Bericht auf die aktuellen Entwicklungen des Metzgerhandwerks ein. Er zeigte sich erfreut, dass alle Innungsbetriebe, die sich um die EU Zulassung bemüht hätten, diese auch erhalten hätten.

„Wir haben eine Erfolgsquote von 100 Prozent.“ Riedler nahm zu der kürzlich aufgekommenen Diskussion um den Tierschutz in den Schlachthöfen Stellung: „Regionale Schlachtstätten sind wichtig. Nur so ist die Qualität gesichert.“ Das, was wir von großen Schlachtstätten gehört haben, gibt es bei uns nicht“ so der Obermeister. Er begrüßte die Imagekampagne des Handwerks. „Das Handwerk und gerade das Metzgerhandwerk hat ein Imageproblem.“ Man wolle alles tun, dass die Innungsbetriebe viele Auszubildende einstellen würden. Goldener Meisterbrief für Martin Langwallner Anschließend nahm Riedler noch eine besondere Ehrung vor: Seinem Stellvertreter in der Innung Martin Langwallner aus Ainring wurde der Goldene Meisterbrief verliehen. Langwallner legte vor 38 Jahren die Meisterprüfung ab und übernahm ein Jahr später den elterlichen Betrieb, den er „zu einer von den Kunden geschätzte Metzgerei ausgebaut hat.“

Riedler bedankte sich bei Langwallner mit den Worten: „Du bist mir als mein Stellvertreter ein wichtiger Ratgeber, und hältst mit deiner Meinung nicht hinter dem Berg.“ Der Obermeister der Metzger-Innung München, Georg Schlagbauer ging anschließend im 1. Fachvortrag auf das Leitbild einer Metzgerei ein, und warb dafür, bei den Verbrauchern die Regionalität des Metzgerhandwerks in Fleischherkunft, Verarbeitung und Verkauf stärker zu betonen. Bauern und Metzger seien „natürliche Partner“ für den respektvollen Umgang mit dem Leben. „Wir sind ehrliche Partner sowohl für Landwirte wie auch für den Verbraucher.“ Das Motto sei: Faire Preise und natürliche, hochwertige Produkte. wz

Quelle: chiemgau24.de

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