„Ohne Sportprofis wäre die Region nicht bekannt“

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Inzell - Politiker und Sportler haben in Inzell über die Stärkung Bayerns als Sport- und Tourismusstandort diskutiert. **Video**

Georg Hackl ist untrennbar mit Berchtesgaden verbunden, Tobias Angerer und Evi Sachenbacher-Stehle stehen für Vachendorf und Reit im Winkl, Fritz Fischer für Ruhpolding und Anni Friesinger für Inzell.

Diese Liste ließe sich laut Traunsteins Landrat Hermann Steinmaßl endlos verlängern. Und auch der heimische Bundestags-Abgeordnete, CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer stimmt ihm da zu.

Rodellegende Georg Hackl diskutierte ebenfalls über die Wichtigkeit des Sports für den Tourismus in Bayern wie der heimische CSU-Bundestagsabgeordnete, Landesgruppenchef Peter Ramsauer.

Diese Werbung für die einzelnen Orte in der Region wäre nicht möglich, gebe es nicht die Sportstätten wie die Eisschnelllaufbahn in Inzell, das Biathlonstadion in Ruhpolding und die Kunsteisbahn am Königssee. Deshalb müssten diese gefördert werden, erklärt Ramsauer. Dann könnte man mit großen Sportereignissen neue Gäste in die Region locken.

Ein angestrebtes sportliches Großereignis soll einen unglaublichen Werbeeffekt für die Region, für Bayern und für Deutschland haben – die Olympischen Winterspiele 2018 in München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee. Laut dem sportpolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer, habe die Olympiabewerbung bereits jetzt viel Charme. „Es ist eine deutsche Bewerbung.“ Deshalb sei es auch wichtig, dass die Bevölkerung hinter der Bewerbung steht. Denn „von Oberstdorf bis zum Großen Arber“ können alle profitieren. Vor allem die Gemeinden Inzell und Ruhpolding, die bei der Bewerbung als Austragungsstätten herausgefallen sind.

In zwei Gesprächsrunden wurde den Anwesenden die Gelegenheit gegeben, Wünsche und Anregungen für die Region loszuwerden.

Sie könnten als Trainingsstützpunkte oder ähnliches im Nachhinein eingebunden werden, so der CSU-Landesgruppenvorsitzende. Das alles könne man aber erst entscheiden, wenn München den Zuschlag bekommen habe.

Unabhängig davon hat die CSU-Landesgruppe sich „sportliche“ Ziele gesetzt, die in er nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden sollen. Dazu gehören unter anderem eine Bestandsuntersuchung, die richtige touristische Vermarktung von sportlichen Großveranstaltungen in Deutschland und die Unterstützung von Bewerbungen für sportliche Großveranstaltungen.

Unter anderem stehen in den kommenden Jahren die Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding, die Eisschnellauf-Weltmeisterschaft in Inzell und die Bob- und Skeleton-WM am Königssee an. Allein dadurch erhoffen sich die Veranstalter eine Steigerung der Tourismuszahlen in der Region.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © cz

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