Nach vermeintlichem Sprengstoff-Anschlag auf seinen Sohn:

Tatverdächtiger erhängt sich: Kein Geständnis

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Nußdorf - 3,5 Kilogramm TNT lösten am Freitagabend einen SEK-Einsatz aus. Der Tatverdächtige (75) wurde nun tot in seiner Zelle aufgefunden - ebenso ein Abschiedsbrief:

Am Freitag, den 19. September, entdeckte ein 32-Jähriger in Sondermoning 3,5 Kilo TNT in seinem Garten. Sein eigener Vater soll diesen dort deponiert haben, ein Erbschaftsstreit soll der Auslöser für diese Tat gewesen sein. das Landeskriminalamt stellte zwischenzeitlich weiteres, tatrelevantes Material sicher. Die genauen Hintergründe wird man wohl nicht mehr beleuchten können, denn der 75-jährige Tatverdächtige, gegen den am Samstagabend Haftbefehl erlassen wurde, hat sich in seiner Zelle erhängt.

Der wegen versuchten Mordes am 19. September in Sondermoning, Gemeinde Nussdorf beschuldigte 75-jährige Mann wurde am frühen Mittwochmorgen, den 24. September, erhängt in seiner Zelle in der JVA Traunstein aufgefunden. Die Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München hat keine Erkenntnisse für ein Fremdverschulden ergeben. Zudem wurde in der Haftzelle ein Abschiedsbrief aufgefunden. Wie Polizeisprecher Frank Konrad gegenüber chiemgau24.de angab, befand sich in dem Brief kein Geständnis des Tatverdächtigen. Das Sprengstoffdelikt, das vom LKA genauer durchleuchtet wird und der Suizid in der JVA, den die Kripo untersucht, werden als zwei unabhängige Fälle betrachtet.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd/bp

Beamte suchen das Anwesen des 75-Jährigen ab:

Polizisten suchen Anwesen ab

Der SEK-Einsatz in Bildern:

Sondereinsatz: TNT bei Gartenarbeit entdeckt

Quelle: chiemgau24.de

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