Nach Lawinentod: Prozess vor dem Landgericht

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Traunstein - Heute geht es um den Tod eines Mannes aus Bergen. Eine Reiseversicherung verweigert die Auszahlung an die Erben, weil sein Wintersport zu gefährlich gewesen sei.

Am Landgericht Traunstein geht es heute um den Lawinentod eines 46-jährigen Mannes in Russland.

Insgesamt zehn Tote

Beim "Heliskiing" lassen sich Skifahrer oder Snowboarder mit einem Helikopter auf einen Berg fliegen und fahren von dort durch Tiefschnee ab.

Der Mann aus Bergen war im April 2010 beim sogenannten "Heliskiing" in eine Staublawine geraten und getötet worden. Insgesamt starben bei dem Unglück zehn Menschen, darunter auch zwei Männer der Hubschrauberbesatzung.

Am Tag des Unglücks sei das Wetter gut gewesen, sagten überlebende Zeugen des Vorfalls aus. Plötzlich sei aber eine riesige Lawine abgegangen und verschüttete die zwölfköpfige Skifahrer-Gruppe.

Es geht um 26.000 Euro

Bei der Reiseversicherung gab es nur bei dem Bergener Probleme. Er hatte eine eigene Versicherung abgeschlossen, die anderen Opfer waren beim Reiseveranstalter versichert. Geklagt wird heute um die Summe von 26.000 Euro.

Ein zu gefährlicher Sport?

Die Versicherung ist der Meinung, dass Heliskiing eine zu gefährliche Sportart sei. Bereits im Vorfeld der Verhandlung hat das Gericht laut Medienberichten durchblicken lassen, dass der Klage stattgegeben wird.

Quelle: Bayernwelle Südost

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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