Gleich mehrere Unfälle auf der A8 am Mittwoch

Lkw schert zu knapp aus - Ferrari im Wert von 300.000 Euro geschrottet

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Landkreis - Am Mittwoch ereigneten sich gleich mehrere Unfälle auf der A8. Besonders bitter war ein Unfall für einen Österreicher. Vor seinem Ferrari scherte ein Lkw aus. Trotz Vollbremsung konnte er einen Crash nicht mehr verhindern.

Rosenheimerin touchiert mit Auto Mittelleitplanke

So kam es zunächst zu einem Unfall kurz nach der Anschlussstelle Übersee in Fahrtrichtung München, bei welchem eine 20-jährige Rosenheimerin aus Unachtsamkeit die Mittelleitplanke touchierte. Es wurden hierbei jedoch keine Personen verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro. Nachdem sie unmittelbar nach dem Ereignis die Fahrbahn verlassen konnte, kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen.

Slowene verliert Kontrolle über Fahrzeug

Kurz darauf kam es auf der Richtungsfahrbahn Salzburg kurz nach der Anschlussstelle Felden zu einem weiteren Verkehrsunfall bei welchem ein 28-jähriger Slowene aufgrund fahrerischem Unvermögen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, zunächst die Mittelleitplanke und im Anschluss einen Sattelzug touchierte. Auch hier wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden beläuft sich ebenfalls auf ca. 5.000 Euro. Die Fahrbahn wurde auch hier unmittelbar nach dem Ereignis geräumt, sodass es auch hier zu keinen Beeinträchtigungen für den Verkehr kam.

Lkw schert aus - Ferrari kann nicht mehr bremsen

Beim dritten Unfall, ebenfalls auf Höhe der Anschlussstelle Felden in Fahrtrichtung Salzburg, war der Sachschaden deutlich höher. Weil direkt vor ihm ein Lkw auf die Überholspur ausscherte, war der Fahrer eines Ferrari gezwungen, eine Vollbremsung einzuleiten. Dennoch gelang es ihm nicht, den Zusammenstoß zu verhindern. Zwar konnte sich der österreichische Fahrer des Sportwagens unverletzt aus dem Wrack befreien, jedoch beläuft sich der Schaden allein für das Fahrzeug auf ca. 300.000 Euro. Der Schaden am Lkw von ca. 5.000 Euro wirkt da schon fast geringfügig. 

Aufgrund eines Splitterfeldes über beide Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Salzburg konnte der Verkehr nur langsam über den Pannenstreifen an der Unfallstelle vorbei fließen. Es bildete sich ein ca. 3 Kilometer langer Rückstau. Die Ermittlungen der Unfallursache ist hier jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein (+49 (0) 8662 / 6682-0) sucht in dieser Sache noch weitere Zeugen, die den Unfall beobachten konnten und daher sachdienliche Hinweise geben können.

Slowene kracht in Stauende

Beim vierten Unfall übersah ein slowenischer Fernfahrer das Stauende vor einer Tagesbaustelle vor der Anschlussstelle Übersee in Fahrtrichtung Salzburg und fuhr infolge dessen auf einen vor ihm befindlichen Anhänger eines Kleintransporters auf. Auch hier wurden keine Personen verletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 6.500 Euro.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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