Kulturplakette der Stadt Wesseling für Wilfried Arsan

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Für ihren verstorbenen Mann nahm Margot Arsan die Auszeichnung in Empfang.

Wesseling - Es ist bisher erst einmal in der Geschichte der Stadt Wesseling vorgekommen, dass eine Auszeichnung posthum verliehen wurde.

Auf dem Neujahrsempfang der Stadt im Rheinforum erfolgte dies jetzt mit der Verleihung der Kulturplakette zum zweiten Mal.

Bürgermeister Hans-Peter Haupt: „Die Stadt Wesseling möchte damit einen engagierten Freund und Förderer der Partnerschaft zwischen den beiden Städten Traunstein und Wesseling auszeichnen: Wilfried Arsan. Er kann die Auszeichnung leider nicht mehr persönlich in Empfang nehmen; sein plötzlicher Tod am 7. April des Jahres 2008 hat uns alle tief bestürzt und sehr traurig gemacht“.

Der Wesselinger Bürgermeister bezeichnete Wilfried Arsan als „einen guten Freund, einen liebenswerten Menschen, der sich in seiner ganzen langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit immer von ganzem Herzen für die Partnerschaft zwischen der großen Kreisstadt in Oberbayern und der Stadt am Rhein“ eingesetzt habe.

Für Wilfried Arsan, so Haupt, sei das Wichtigste in dieser Partnerschaft gewesen, Menschen miteinander zu verbinden. Und dass alle heute von einer Erfolgsgeschichte dieser Partnerschaft zwischen Traunstein und Wesseling sprechen würden, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiere, sei auch ein Verdienst von Wilfried Arsan.

Haupt: „Diese Ehrung hier heute in Wesseling zeigt, dass Wilfried Arsan in unserem Herzen, in unseren Gedanken, weiterlebt“.

Der Wesselinger Kultur- und Partnerschaftsausschuss hatte im Dezember vergangenen Jahres einstimmig den Beschluss gefasst, Wilfried Arsan posthum mit der Kulturplakette der Stadt Wesseling auszuzeichnen und damit seine Verdienste um den stetigen Ausbau der Partnerschaft zwischen Traunstein und Wesseling zu würdigen.

Bei der Kulturplakette handelt es sich um die Nachbildung einer bei Ausgrabungen auf Gut Eichholz gefundenen römischen Henkelattache.

Für ihren verstorbenen Mann nahm Margot Arsan, die zusammen mit ihrem Sohn Christian und einer Delegation des Rates der Stadt Traunstein mit Oberbürgermeister Manfred Kösterke an der Spitze nach Wesseling gekommen war, die Auszeichnung in Empfang.

„Er hat sich in Wesseling wie zu Hause gefühlt“, betonte Margot Arsan. „ Für meine Kinder und mich bedeutet diese Auszeichnung sehr viel; sie ist für uns etwas ganz Besonderes. Wir sind glücklich darüber, dass Wilfried immer noch einen festen Platz in den Herzen vieler Wesselinger hat“.

Von einem „Tag der Freude als auch der Trauer um Wilfried Arsan“ sprach Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Er versicherte, dass die Stadt Traunstein das Erbe von Wilfried Arsan in seinem Sinne fortführen und die Freundschaft und Partnerschaft zwischen Wesseling und Traunstein mit vielen gegenseitigen Begegnungen und Besuchen ausbauen werde.

Presseinformation Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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