Gerichtsverhandlung nach SEK-Einsatz in Grassau

Schulden? Verfolgt, verletzt, Pistole an die Schläfe

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Grassau/Traunstein - Sogar ein Sondereinsatzkommando musste anrücken, als im März bekannt wurde, dass ein 51-Jähriger und ein 16-Jähriger mit einer Pistole in Grassau bedroht wurden. Schon damals vermutete die Polizei, dass es um mögliche Schulden ging. Nun stehen zwei junge Männer vor dem Traunsteiner Landgericht:

Ein 18-Jähriger aus Staudach-Egerndach und ein 28-jähriger Grassauer sind angeklagt. Zur Last gelegt werden ihnen schwere räuberische Erpressung, schwerer Raub, Nötigung und gefährliche Körperverletzung.

Zuerst wurde wohl ein 51-Jähriger in Grassau bedroht. Die jungen Männer forderten 350 Euro, die ihnen sein volljähriger Sohn angeblich schuldete. Nach der Bedrohung mit einer Schreckschusspistole kam es zur Flucht des 51-Jährigen und einem Handgemenge: 130 Euro wurden den beiden ausgehändigt, nachdem der junge Staudach-Egerndacher ihn würgte. Auch der zwischenzeitlich hinzugekommenen Ehefrau wurden 120 Euro abgeknöpft.

Um die Adresse des 51-Jährigen herauszubekommen, bedrohten sie zuvor wohl einen 16-Jährigen - auch er bekam die Pistole an die Schläfe gesetzt: "Das ist Deine einzige Chance, lebend hier rauszukommen", sollen die beiden mutmaßlichen Täter zu dem 16-Jährigen nach Angaben der Chiemgau-Zeitung gesagt haben. Die jungen Männer baten vor Gericht bereits um Verzeihung und sind teils geständig. Am heutigen Mittwoch wird das Urteil vor dem Traunsteiner Landgericht mit dem Vorsitzenden Richter Klaus Weidmann erwartet.

Den vollständigen Bericht lesen Sie unter ovb-online.de oder in der heutigen Ausgabe der Chiemgau-Zeitung.

Quelle: chiemgau24.de

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