Rekordergebnis für die Sternsinger in Grabenstätt

Spenden gehen an Hilfsprojekt in Brasilien

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Die Sternsinger in Grabenstätt sammelten nach ihrer Aussendung beim sonntäglichen Familiengottesdienst in der Grabenstätter Pfarrkirche St. Maximilian rund 7.896 Euro. Mit dem Sammelergebnis der Erlstätter Sternsinger kamen somit rund 13.193 Euro für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche im brasilianischen Amazonasgebiet zusammen.

Grabenstätt - Die Sternsinger aus Grabenstätt und Erlstätt haben in diesem Jahr 13.193 Euro für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche im Amazonasgebiet gesammelt. 

Feierlich ausgesandt wurden die Sternsinger im Rahmen der Gottesdienste am vergangenen Sonntag in Grabenstätt uns Erlstätt, um den Segen in die Häuser zu bringen und für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Brasilien zu sammeln. Dabei konnten die Rekordergebnisse aus dem vergangenen Jahr noch einmal getoppt werden.

Rekordergebnis der Sternsinger

In Grabenstätt machten sich 36 Kinder und Jugendliche in neun Gruppen auf den Weg und sammelten in den folgenden Tagen rund 7.896 Euro. Das letztjährige Sammelergebnis konnte somit noch einmal um fast 850 Euro gesteigert werden. In der Pfarrei Erlstätt sammelten fleißige Sternsinger den stolzen Betrag von rund 5.297 Euro – 570 Euro mehr als im Vorjahr. Ein "herzliches Dankeschön" gelte den Sternsingern und allen Spendern, so Erlstätts Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Kreiler und Uschi Erl. 

Sternsinger in Grabenstätt

Unterstützung für Kinder und Jugendliche im Amazonasgebiet

"Dank eurer Unterstützung und der Hilfe aus Spanien kann das Centro Esperança in Tapauá seine Aktivitäten aufrecht erhalten", lobte der bisherige Leiter des Zentrums der Hoffnung, der spanische Agostinianerpater Pater Frei Miguel, in seinem Dankesbrief, den die gebürtige Brasilianerin Betty Wülfing aus Grabenstätt bei der Sternsinger-Aussendung sichtlich gerührt verlas. Die Anzahl der Schüler sei weiter gestiegen und man müsste eigentlich noch viel mehr Schüler aufnehmen, doch die Kapazitäten würden dies nicht zulassen.Hilfe sei weiterhin dringend notwendig, auch weil die wirtschaftliche Lage Brasiliens besorgniserregend sei und sich die Regierung heuer nicht an den laufenden Kosten des Zentrums der Hoffnung beteiligen werde, bedauerte Pater Frei Miguel und schob hinterher: "Alles dreht sich nur um Korruption, jeder Politiker ist nur bemüht seine eigene Haut zu retten und ihre geringste Sorge gilt der Bevölkerung und den Hilfsprojekten".

Pater Frei Miguel ist zuversichtlich!

Auch wenn Pater Frei Miguel das Amazonasgebiet nach 27 Jahren auf Weisung seines Ordens verlassen muss, weil er in Zukunft im Nordosten des Landes an der Atlantikküste gebraucht wird, ist er überzeugt, dass seine Ordensbrüder das "Centro Esperança" in Tapauá in seinem Sinne erfolgreich weiterführen werden. "Wir schaffen das!", ist er sich sicher. An die hilfsbereiten Freunde in Grabenstätt und Erlstätt gewandt schrieb Pater Frei Miguel: "Ihr bleibt immer in meinem Herzen und ich werde euch immer dankbar sein für die Hilfe, Herzlichkeit und Liebe, die ihr mir, uns entgegengebracht habt"

Rund 240 Kinder und Jugendlichen besuchen das Zentrum der Hoffnung und erlernen dort wichtige Fertigkeiten wie den Umgang mit Computern, das Kochen, Nähen, Sticken, Schnitzen und Musizieren. Einzige Voraussetzung ist der parallele Schulbesuch. Die Erfolge können sich sehen lassen, denn fast alle jungen Leute, die mit 18 Jahren die Einrichtung verlassen, können ihren Lebensunterhalt fortan selbst bestreiten.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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