Gipfeltreffen der Verbände der Jungen Union

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Die Teilnehmer des Treffens. V.l.n.r.: Tobias Zech, Kreisvorsitzender Altötting; Maria Bauer, stellv. KV AÖ; Sefan Biehl, Kreisgeschäftsführer AÖ, Maxi Lederer, Kreisvorsitzender BGL, Inge Soll, Stellv. Kreisvorsitzende TS; Hannes Putzhammer, Stellv. Kreisvorsitzender TS; Sigi Walch, Kreisvorsitzender TS; Christian Müllers; Kreisvorsitzender Rosenheim Land.

Trostberg - Am vergangenen Freitag kamen die Spitzen der Jungen Union-Kreisverbände in der Region 18 zusammen. Diese umfasst das Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Altötting und Mühldorf.

Eingeladen zu dem Treffen hatte der Traunsteiner JU Kreisvorsitzende Siegfried Walch. Im Mittelpunkt der Gespräche in Trostberg stand besonders die Infrastruktur in der Region. Einleitend stimmten die anwesenden Führungskräfte der Jungen Union zum Thema Ausbau der Autobahn 8 ab. Hier bestand Einigkeit darüber, den 6+2 Ausbau zu unterstützen. Nur so könne gewährleistet werden, dass die Vorkriegstrasse zukunftsfähig werde und dabei bestmöglicher Schutz von Anwohnern und Natur gewährleistet werde. „Wenn die Region weiterhin ihren Lebensstandard halten und weiter als dynamische Wirtschaftsregion auftreten will, mudd die bestehende Infrastruktur laufend verbessert werden.“, so Sigfried Walch.

Neben dem Ausbau der Autobahn sei es aber auch wichtig die bestehenden Bahnverbindungen zu optimieren. So kamen die Kreisvorsitzenden überein, dass die heimischen Bahnstrecken dringend modernisiert werden müssen. Gerade die Strecken München-Salzburg und München-Mühldorf hätten nach der Öffnung in Richtung Osten wachsende Herausforderungen im Güterverkehr zu bewältigen. Und auch der Personenverkehr müsse zahlreichen Pendlern optimale Anbindungen bieten. Immerhin stelle der Schienenverkehr ebenso wie elektronische Datenwege einen entscheidenden Standortfaktor des heimischen Mittelstands dar, so die einhellige Meinung. Gerade deshalb sei ein moderner und zweigleisiger Ausbau der Strecken unerlässlich.

Um zum Einen hochwertige heimische Produkte flächendeckend zu vermarkten und zum Anderen die Güterversorgung der Landkreise zu gewährleisten sei es zudem wichtig, den Bau des Brenner Basistunnels zu fokussieren. Immerhin stelle dieser ein Herzstück der Achse Berlin-München-Italien dar und ermögliche beste Anbindung der heimischen Region an internationale Versorgungsnetze. Abschließend diskutierten die Nachwuchspolitiker den Ausbau der B20, einer Hauptverkehrsader welche sich durch den gesamten Südostoberbayerischen Raum zieht. Für viele der Bewohner aller betroffenen Landkreise und auch für die heimische Wirtschaft stelle die hoch frequentierte Straße einen wichtigen Bestandteil der täglichen Fortbewegung dar, waren sich die JUler einig. So sei es wichtig, einen nachhaltigen und bedarfsgerechten Ausbau der Bundesstraße voranzutreiben und zu sichern, dass dieses wichtige Projekt die nötige Aufmerksamkeit erhalte. Mit der Feststellung: „Wer die Infrastruktur vernachlässigt, gefährdet Arbeitsplätze und versündigt sich am ländlichen Raum!“ schloss Kreisrat Siegfried Walch den offiziellen Teil und dankte allen Anwesenden für ihr Kommen.

Quelle: chiemgau24.de

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