Aus der Not eine Tugend gemacht

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Traunstein/Ettendorf - Das ungewollte "Ettendorfer Tunnelloch" hat nun eine wichtige Funktion im Bauprozess um die Ortsumgehung Traunstein eingenommen. Fortan dient der Krater zur Erhöhung der Bausicherheit.

Der durch eine Instabilität an der Ortsbrust infolge einer wasserführenden Sandeinlagerung entstandene Krater namens "Ettendorfer Tunnelloch" hat nun eine wichtige Funktion übernommen.

Ettendorfer Tunnel

Eine in und an seinem Rand eingerichtete Messstation übernimmt ab sofort die Überwachung der gesamten geologischen Werte des Ettendorfer Tunnelprojekts. Diese trägt damit einen wesentlichen Teil zur Erhöhung der Bausicherheit bei.

Ein Container, der am Rand des Kraters aufgestellt wurde, fungiert dabei als Schaltzentrale zwischen den Erdsonden und der Baustellenzentrale. Somit soll die Transparenz und die zügige Auswertung der Messdaten gewährleistet werden.

Für alle die bis zur offiziellen Einweihung des Tunnels nicht mehr warten können, gibt es einen kleinen Vorgeschmack: Denn von der Bahnseite hat man bereits einen Durchblick. In offener Bauart führt der Tunnel in Richtung Südportal zur alten B304. An diesem Ende soll dann ein Kreisel das Gesamtbild komplettieren.

In einem separaten Bauabschnitt wird zur Zeit im "Renatetunnel" die Wandverkleidung eingebaut.

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Karpf/Christian Kleih

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Karpf/re

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