Komplizierte Rettung vom Zwieselsteig

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Inzell - Komplizierte Rettung: Nachdem ein Bergwanderer am Zwieselsteig mehrere Meter abstürzte, mussten Bergwacht und Rettungshubschrauber anrücken.

Am Samstag, den 25. Oktober, gegen 14.30 Uhr, wurde die Bergwacht Inzell von der Leitstelle Traunstein alarmiert. Ein 50-jähriger Bergwanderer wollte über den Zwieselsteig vom Zwiesel absteigen und war vom Weg abgekommen. Nachdem er sich bei einem Sturz über mehrere Meter in einer Rinne Verletzungen an Hand und Schulter zugezogen hatte, setzte er über sein Handy einen Notruf ab.

Da eine genaue Lokalisation ohne Hubschrauber und eine anschließende terrestrische Bergung des Bergsteigers vor Einbruch der Dunkelheit offensichtlich nicht zu bewältigen gewesen wäre, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 14 hinzugezogen. Dieser machte sich, nach Aufnahme eines Bergretters an der Bergrettungswache Inzell, zur Lokalisierung des Patienten auf.

Durch ständige Kommunikation mit dem Verletzten per Telefon, konnte die Einsatzstelle schnell ausfindig gemacht werden. Da sich der Bergsteiger in sehr steilem und teilweise vereistem Gelände befand, war eine Hubschrauberbergung nur mittels Rettungstau möglich. Nach einer Zwischenlandung an der Gasslalm am Frillensee, wo das Rettungstau eingehängt wurde, wurden Bergretter und Notarzt am Tau zur Einsatzstelle geflogen.

Nach der Erstversorgung des Patienten an der Einsatzstelle wurde dieser zum Zwischenlandeplatz an der Gasslalm geflogen, wo ein Rettungsfahrzeug der Bergwacht Inzell bereit stand, um den Patienten abzuholen und ihn anschließend an einen Rettungswagen zu übergeben.

Pressemeldung Bergwacht Inzell

Quelle: chiemgau24.de

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