Wann rollen die Bagger an?

Hier wird auf 40.000 Quadratmetern neues Gewerbe angesiedelt

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Schon jetzt sind Bagger an der Einmündung zu sehen - nicht jedoch wegen des gerade verkauften Grundstücks. 

Bergen - Die Nachfrage ist überaus groß: Auf der Fläche von fünfeinhalb Fußballfeldern kann nördlich der Autobahn A8 nun ein Gewerbegebiet entstehen. Wird im nächsten Jahr schon mit dem Bau begonnen?

Eigentlich wollte sich die Firma Deutz vor Jahren auf der Fläche ansiedeln, doch nach der Produktionsverlegung von Übersee nach Ulm wurde daraus nichts. Die 40.000 Quadratmeter an Fläche können nun neu verplant werden - Landkreis und Gemeinde haben das Areal zu gleichen Teilen gekauft.

Wird im Herbst 2017 bereits begonnen?

Das rote X markiert den Bereich, wo das neue Gewerbegebiet entstehen wird.

Es geht dabei um das Grundstück nördlich der Zufahrt zum bereits bestehenden Gewerbegebiet an der A8, wo sich unter anderem Burger King angesiedelt hat. Die Fläche entspricht insgesamt 5,6 Fußballfeldern. Die Wirtschaftsföderungsgesellschaft des Landkreises, die freie Gewerbeflächen anbietet, wird bald ein Markterkundungsverfahren starten: "Für das Grundstück gibt es schon jetzt eine rege Nachfrage", weiß Bergens Geschäftsleiter Andreas Schultes. Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft selbst gibt an, dass es so viele Anfragen nach Gewerbeflächen "wie nie zuvor" gebe. 

Durch die früheren Pläne der Firma Deutz ist das Grundstück bereits als Industriegebiet ausgewiesen - diese Hürde ist also bereits übersprungen. Die Bauleitplanung wird nun etwa ein halbes Jahr dauern, derweil werden Firmen an Land gezogen und Verträge unterschrieben. "Wenn alles glatt geht hoffen wir, dass im Herbst 2017 mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden kann", so Schultes.

Fotos: Neues Gewerbegebiet bei Bergen kommt

Preise für landwirtschaftliche Flächen stiegen stark

Damit reiht sich Bergen ein in eine Reihe weiterer Städte und Gemeinden im Landkreis, die neue Gewerbegebiete entstehen lassen. Die Preise für landwirtschaftliche Flächen sind in den vergangenen Jahren im Landkreis Traunstein sprunghaft angestiegen: 2010 lag der Durchschnittspreis pro Hektar noch bei gut 35.000 Euro - binnen vier Jahren verdoppelte der Hektarpreis 2014 auf 72.572 Euro

Im vergangenen Jahr sank der Preis für einen Hektar landschaftliche Fläche wieder etwas: 2015 mussten im Landkreis Traunstein "nur" noch 65.315 Euro bezahlt werden. Im bayernweiten Vergleich ist das aber weiterhin hoch und ein Zeichen für lebendige Nachfrage: Der Durchschnittspreis pro Hektar lag in Bayern bei 47 358 Euro.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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