Weiter viele Fragen offen

Verschlussakte Terrorverdächtige Salzburg

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Salzburg - Die Verhaftung zweier Terrorverdächtiger in Salzburg wirft weiter viele Fragen auf. Antworten wird es so schnell aber nicht geben. Laut österreichischen Medienberichten gilt der Fall als Verschlussakte.

Das bedeutet, dass Ergebnisse der Ermittlungen vorerst nicht an die Öffentlichkeit gelangen werden,

trotz internationalem Interesse.

Deshalb ist nach wie vor unbestätigt, ob es sich tatsächlich um einen 28-jährigen Algerier und einen 34-jährigen Pakistani handelt, die vergangenes Wochenende in Salzburg festgenommen wurden.

Ihnen wird vorgeworfen, einer terroristischen Vereinigung anzugehören. Eine Beteiligung an den Paris-Attentaten wird derzeit geprüft. Die Ministerien in Wien geben ebenfalls keinen Kommentar ab, "um die Ermittlungen der französischen Behörden nicht durch zu viele Informationen zu gefährden", heißt es bei ORF Salzburg.

Sollten die beiden Verdächtigen tatsächlich in der alten Autobahnmeisterei in Liefering verhaftet worden sein, vermutet Salzburgs Pressesprecher Johannes Greifeneder, dass die Aufgriff aber nicht im Transitbereich stattgefunden hätten, wo sich Flüchtlinge nur für kurze Zeit aufhalten, sondern im Bereich für Asylwerber. Das sagte er salzburg24. "In den letzten Tagen gab es keinen außergewöhnlich hohen Andrang an Flüchtlingen, deshalb gab es keinen großen Rückstau, der Verzögerung bei der Weiterreise bedeutet hätte."

Das bestätigt auch das Landratsamt Berchtesgadener Land. Insgesamt seien beispielsweise bis Donnerstagnachmittag 510 Flüchtlinge nach Deutschland eingereist. Gegen 16 Uhr waren die Transitquartiere auf österreichischer Seite leer.

cz

Rubriklistenbild: © dpa - picture alliance/Symbolbild

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