Autofahrer aus München ebenfalls in den Unfall verwickelt!

Ein Toter und drei Verletzte bei Mehrfach-Crash in Österreich

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Salzburg - Nach einem schweren Mehrfachunfall auf der B311 im Salzburger Land bot sich den Einsatzkräften ein Bild der Zerstörung. Die Straße war übersät mit Trümmerteilen.

Gegen 14.40 Uhr geriet ein 51-jähriger Schweizer mit seinen Skoda aus bislang ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Rechtskurve in den Gegenverkehr. Im Bereich der Unfallstelle ist die B311 vierspurig, mit jeweils zwei Spuren für die jeweilige Fahrtrichtung. Der Schweizer querte dabei die gesamten beiden Gegenspuren und fuhr auf der rechten Fahrspur des Gegenverkehrs. Die Autofahrer, die dem Fahrzeug entgegenkamen versuchten verzweifelt, ihm auszuweichen. Trotzde touchierte zunächst ein Autofahrer aus München das Fahrzeug des Schweizers.

Bilder vom schweren Mehrfach-Unfall in Österreich

Die Fahrzeuge waren, nach ersten Einschätzungen, alle mit mindestens den erlaubten 100 km/h unterwegs. Der Mercedes schleuderte nach der Kollision quer über die gesamte Fahrbahn der B311 und schlug rückwärts in die Leitschiene. Dabei wurde der Mercedes schwer beschädigt. Doch diese Insassen des Fahrzeuges hatten Glück, denn nur eine Person wurde leicht verletzt!

Frontalkollision

Der Schweizer fuhr anschließend weiter in Richtung Salzburg auf der Gegenfahrbahn und krachte dort nach rund 250 Metern mit dem Auto eines Pärchen aus dem Raum Graz zusammen. Die Wucht dieser Kollision war immens. Beide Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt.

Der Zusammenstoß ereignete sich rund 200 Meter Luftlinie vom Notarztstützpunkt Martin 1 am Heliport in St. Johann und so war das Team des Notarztes schon nach wenigen Minuten vor Ort. Sie leisteten sofort, auch mit Hilfe vieler Ersthelfer, Erste Hilfe und begannen den Kampf um das Leben der Verletzten.

Es wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert.Neben etlichen Rettungswagen schickte die Leitstelle Zell am See auch den Notarzthubschrauber Alpin 6 aus Zell am See zum Unfallort.

Parallele Rettung

Auch die Feuerwehr St. Johann wurde enorm gefordert. Dank der zwei Rettungssätze, die sie in ihrem Fahrzeugbestand haben, konnten sie parallel die Rettung der Eingeklemmten durchführen.

Doch trotz des intensiven Einsatz der Notärzte und des nachalarmierten Notarztes aus Schwarzach erlag der 47-jährige Grazer noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Seine 33-jährige Partnerin jedoch konnte, nach intensivmedizinischer Behandlung durch das Rettungsteam, in den Schockraum des Unfallkrankenhauses nach Salzburg geflogen werden.

Der mutmaßliche Unfallverursacher musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in den Schockraum des Unfallklinikums Schwarzach geflogen werden. Nach ersten Informationen war sein Zustand zu kritisch, um ihn längere Strecken zu fliegen.

Untersuchung beginnt

Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung der Unfallursache und des genauen Unfallhergang einen Sachverständigen an die Unfallstelle entsandt. Dessen Aufgabe ist nun zu klären, wie es zu diesem Schrecklichen Unfall kommen konnte.

Das örtliche Bergeunternehmen schleppte nach Beendigung der Unfallaufnahme die Fahrzeuge ab. Die B311 war über mehr als 3 Stunden total gesperrt.

Quelle: Aktivnews

hs

Quelle: rosenheim24.de

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