Er aß Teile seiner Ex-Freundin

Höchststrafe für Salzburger Ritualmörder

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Salzburg - In Salzburg ist es im Prozess um einen grausamen Ritualmord zu einem Urteil gekommen. Der Täter wird für 20 Jahre hinter Gitter wandern.

UPDATE, 16.40 Uhr:

Wie Salzburg24 berichtet, ist im Prozess um den Ritualmörder aus Saalfelden bei Salzburg nun ein Urteil gefällt worden. Der 22-Jährige wird für 20 Jahre hinter Gitter müssen, womit das Höchstmaß im österreichischen Jugendstrafrecht ausgeschöpft wird.

Die Richter erkannten die Beteuerungen des Täters nicht an, seine Tat sei vollkommen im Wahn geschehen gewesen. Nun wird der Mann, der seine Ex-Freundin auf brutale Art ermordete und sogar Teile der Leiche gegessen haben soll, für lange Zeit hinter Gittern wandern.

Erstmeldung:

In Salzburg wird der Prozess um einen grausamen Ritualmord, der in Saalfelden bei Salzburg stattfand, fortgesetzt, wie Salzburg24 berichtet. Der Fall gilt als besonders brutal, die Sicherheitsmaßnahmen sind hoch. Zu dem enormen Polizeiaufgebot gehörten auch Beamte der Sondereinheit "Cobra".  

Die Tat sei vom 22-jährigen Angeklagten schon lange geplant gewesen, die Details sind erschreckend, wie die Salzburger Website berichtet: "Er soll dann die junge Pinzgauerin in die Wohnung, in der er mit seiner Mutter wohnte, gelockt und sofort auf sie eingestochen haben. Das Opfer erlitt 50 massive Stich- und Schnittwunden. Allein im Herzen der Toten wurden elf Einstiche festgestellt." Danach habe er auch Teile seines Opfers verspeist. Die entstellte Leiche wurde dann ausgerechnet von der Mutter des Opfers entdeckt.

Der betrunkene Verdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen und gestand die Tat sofort. Sein Motiv liegt noch im Unklaren, seine eigenen Aussagen sollen wirr sein. Zunächst behauptete der junge Mann, es habe keinen Streit gegeben, dann, es habe sich um einen Ritualmord gehandelt. Die Idee dazu habe er sich in einschlägigen Foren im Internet besorgt und sich langsam hineingesteigert. Auch Eifersucht soll eine Rolle gespielt haben.

Laut Salzburg24 bescheinigte der zuständige Psychiater dem "hochgradig gefährlichen" Täter "eine erhebliche Persönlichkeitsstörung", zur Tatzeit sei er aber voll zurechnungsfähig gewesen. 

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Einweisung des Täters in eine Spezialanstalt, die Angehörigen des Opfers fordern außerdem ein Schmerzensgeld.

hs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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