Prostitution in Schallmoos

Salzburger kämpfen gegen den Straßen-Strich

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Salzburg - Die Straßenprostitution im Stadtteil Schallmoos ist trotz eines Verbotes längst kein Geheimnis mehr. Die Anwohner gehen nun auf die Barrikaden.

Vor mehr als zwei Jahren wurde der Straßenstrich in Salzburg verboten und die ortsansässigen Damen "vertrieben". Kurz darauf wurde diese "Marktlücke" durch Damen aus dem Osten aufgefüllt.

Verbot bislang ohne Wirkung

Trotz vieler Kontrollen durch die Polizei und dem Magistrat der Stadt Salzburg konnte dem Treiben nicht Einhalt geboten werden. Weder Anzeigen noch Strafandrohungen halfen. Derzeit werden bis zu zehn Damen jede Nacht im Bereich Schallmoos angetroffen. Auch Freier lassen sich vom Verbot nicht abhalten.

Seitens der Politik und durch Vizebürgermeister Harry Preuner wurde ein neues Konzept zur Bekämpfung der Straßen-Prostitution vorgestellt, das eine Plakatkampagne und angekündigte Abschiebungen beinhaltet. Doch vielen Anwohner reicht das nicht. Sie nehmen den Kampf gegen den Straßenstrich jetzt selbst in die Hand.

Anwohner protestieren

Laut salzburg24.at kam es am Dienstagabend zu einem Protestmarsch von mehreren Schallmoosern, wohl mit der Absicht die Prostituierten und auch die Freier abzuschrecken. Das Ergebnis sei jedoch nur von kurzer Dauer gewesen: Bereits in den späten Abendstunden hätten die freizügigen Damen schon wieder auf ihre Kunden gewartet.

Bilder: Straßenprostitution in Schallmoos

anh/aktivnews

Quelle: rosenheim24.de

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