Nach Insolvenz Ende November

Austria Salzburg-Pleite: Gläubigerversammlung am Dienstag

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Salzburg - Der Krisenclub Austria Salzburg ging Ende November pleite. Nun ist am Dienstagmittag die Gläubigerversammlung, auf der auch über den Sanierungsplan des Vereins beraten wird.

Alles fing an mit einem Facebook-Post, der Fangruppierung "Curva Viola" Anfang November:

Austrianer, die Austria steht mit dem Rücken zur Wand!Uns liegen Informationen und Unterlagen vor, die es nötig machen,...

Posted by CurvaViola on Sonntag, 1. November 2015

Darin machten die Fans auf den "massiven Schuldenberg" des Vereins von 930.000 Euro aufmerksam und mahnten, bis zum Saisonende würden rund 1,2 bis 1,4 Millionen Euro gebraucht werden.

Es wird über den Sanierungsplan entschieden

Dann kam am 26. November die Gewissheit: Der Verein ist pleite! Austria gab daraufhin bekannt, ein Sanierungsverfahren eingeleitet zu haben. Der Plan sieht vor, innerhalb von zwei Jahren 20 Prozent der Verbindlichkeiten abzutragen. Dies sei aber nicht mit einem Konkurs gleichzusetzen.

Nun steht, wie Salzburg24 berichtet, am Dienstagmittag die Gläubigerversammlung an, bei der über das Sanierungskonzept entschieden werden soll. 60 Gläubiger samt den Spielern sind von der Insolvenz betroffen, wie Salzburg24 schreibt, es sei aber noch keines der betroffenen Unternehmen pleite.

Club in der Krise

Die österreichische Bundesliga hatte als Folge der Pleite bereits Anfang Dezember ihre Lizenzbedingungen verschärft. Austria selbst hatte sich, wie Salzburg24 ausführt, von seinem Sportdirektor getrennt und der Trainer Jørn Andersen verließ freiwillig den Krisenclub. Zudem erhielt der Verein sechs Punkte Abzug für die laufende Erste-Liga-Saison, eine massive Geldstrafe sowie den Zwangsabstieg am Ende der Saison.

Quelle: Salzburg24

hs

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