Toter lag in diesem Wohnblock in einer Badewanne

Gefesselte Leiche in Salzburg: So lief die Obduktion!

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Das Mordhaus von Salzburg. In einer Wohnung fand die Polizei die Leiche des Mannes.

Salzburg - Die Salzburger Polizei ermittelt seit der Nacht auf Sonntag in einem Mordfall. In einer versperrten Wohnung wurde eine Leiche gefunden. 

UPDATE, Montag, 17.45 Uhr - Obduktion ergebnislos

Auch am späten Montagnachmittag konnte die Polizei noch mit keinen nennenswerten Neuigkeiten in diesem Fall aufwarten. Die Obduktion des Toten ist am Montagnachmittag abgeschlossen worden - mit einem ungewöhnlichen Ergebnis: "Es konnte keine nachweisbare Todesursache festgestellt werden", wird eine Polizeisprecherin bei salzburg24.at zitiert. Damit wird der Fall immer mysteriöser.

Die Polizei befragt derzeit zwar viele Personen aus dem Umfeld des Opfers, aber ob sie dort wirklich vorankommt, ist derzeit unklar. Gespannt dürften die Beamten jedoch auch auf das toxikologische Gutachten warten. Doch bis dieses Ergebnis vorliegt, dürften noch einige Tage, wenn nicht gar Wochen, ins Land ziehen.

UPDATE Montag - 6.35 Uhr: Obduktion soll Klarheit bringen

Wie die Salzburger Nachrichten berichten, soll der Leichnam am Montag obduziert werden. Dadurch erhofft sich die Polizei neue Erkenntnisse zur Todesursache. 

Die Leiche wurde an Händen und Füßen gefesselt in einer Badewanne aufgefunden. Im Gesicht wies der Tote "Prellungen und Abschürfungen" auf, erfuhren die Salzburger Nachrichten von einer Polizeisprecherin. Diese hätten jedoch nicht zum Tod geführt. 

Der Tote war laut dem Blatt polizeilich nicht bekannt und seit längerer Zeit arbeitslos. Er habe zuvor in einem Wettbüro gearbeitet. Eine Nachbarin in dem Wohnblock sagte der Zeitung, dass sie den Mann noch am Samstagnachmittag gesehen habe. Gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Sonntag fanden Polizisten den Toten in der Wohnung. 

Erstmeldung am Sonntag

Kurz vor Mitternacht am Samstag kam der Vater eines 30-jährigen Serben zur Polizei und meldete seinen Sohn vermisst. Polizisten öffneten daraufhin gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr die versperrte Wohnung des Sohnes in der Elisabethstraße, da der Verdacht eines Unfalls nahelag. 

In der Wohnung fanden die Beamten den Mann in der Badewanne im Badezimmer liegend vor. Der Serbe war mit Kabelbindern und Klebeband an Händen und Füßen gefesselt und hatte Verletzungen im Gesicht. Ein Arzt stellte den Tod fest. Die Wohnung war durchwühlt worden. 

Das Landeskriminalamt Salzburg hat die Ermittlungen in einem Mordfall aufgenommen. Die Todesursache ist bis dato nicht bekannt. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Pressesprecherin der Landespolizeidirektion unter der Telefonnummer 0664 2640445 zur Verfügung.

Quelle: Landespolizeidirektion Salzburg

Quelle: rosenheim24.de

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