Zweitägige Rettungsübung in Berchtesgadener Bergen

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Per Hubschrauber wurde das Material der Bergretter zum Stahlhaus gebracht.

Berchtesgaden - Am Freitagnachmittag ist in Berchtesgaden der Startschuss für eine grenzüberschretende Bergrettungsübung gefallen.

Die Höhlenrettung Salzburg, die Sondereinheit der Höhlenretter der Bergrettung Chiemgau und der Bergrettung Golling, sowie das Österreichische Bundesherr waren im Gebiet des Hohen Göll, des Hohen Brett und des Stahlhaus bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.

Die Annahme der Übung war das zwei Höhlenforscher in diesem Bereich zu einer Höhlentour aufgebrochen und nicht zurückgekehrt sind. Die Einsatzkräfte haben nun die Aufgabe, die Vermissten zu suchen, zu finden und natürlich zu retten.

Mit Hilfe des Bundesheers aus Österreich wurde das gesamte Material und auch das Personal - insgesamt 55 Einsatzkräfte - auf das Stahlhaus bzw. zur Materialseilbahn Talstation des Stahlhauses geflogen. Von dort aus wurde dann der gesamte weitere Einsatz abgewickelt. Im Bereich der Pfaffenkogel Höhle wurden die beiden entdeckt und so begann eine große Such- und Rettungsaktion in die Höhle hinein.

Zweitägige grenzüberschreitende Rettungsübung

Bis in die Morgenstunden wurden durch die Rettungsmanschaften die Höhle durchsucht, als dann die Vermissten - einer davon schwer verletzt - gefunden wurden.

So begann eine aufwendige über zwölf Stunden dauernde Rettung des Verletzten aus der Höhle und nach mehr als 30 Stunden Einsatzdauer soll am Samstagnachmittag die Übung ihr Ende finden. Geübt werden soll die Zusammenarbeit und Möglichkeit der einzelnen Rettungsorganisation die Praktikabilität aller Rettungseinheiten und das Können der einzelnen Retter.

Höhlenrettungseinsätze sind sehr selten jedoch im Ernstfall sind sie besonders Zeit und Material sowie Personal aufwendig und so ist die Ausbildung der Einsatzkräfte extrem wichtig, um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein.

Aktivnews

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