Vier Bündel Stroh für ein Buttenmandl

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Berchtesgaden - Um sieben Uhr Früh beginnt der Tag für die Buttenmandl und Gangerl in der Gebirgsjägerkaserne in Bischofswiesen/Strub. Um 14 Uhr geht dann der traditionelle Lauf los.

Drei bis vier Bündel Stroh brauchen die Einbinder für ein Buttenmandl. Rund eine halbe Stunde wird an einem gearbeitet. Der Soldat legt sich auf zwei Bündel Stroh, dann werden zwei weitere auf ihn draufgelegt und dann alles festgebunden. Dazu kommen Glocken und eine Larve und fertig ist das Buttenmandl.

Mit großem Geschrei und Glockenläuten ziehen die insgesamt elf Buttenmandl und sieben Gangerl aus der Kaserne in den Markt nach Berchtesgaden. Begleitet werden sie vom Nikolaus, vom Knecht Ruprecht und vielen kleinen Engeln. Ein Spektakel, das sich die Einheimischen und auch viele Gäste nicht entgehen lassen.

Buttenmandl-Einbinden

Die Gebirgsjäger sind aber nicht die einzige „Pass“, die am 5. und 6. Dezember im inneren Landkreis unterwegs ist. Am Berchtesgadener Christkindlmarkt kommt ein Großteil von ihnen vorbei. Kramperl, Gangerl und Buttenmandl - dazu ein Glühwein und eine Bosna und der Brauchtumsabend ist perfekt.

red-bgl24/cz

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