Verletzte 21-Jährige gerettet

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Ramsau - Nächtlicher Einsatz im Hochkaltergebiet: Die Bergrettung Ramsau rettete eine 21-jährige Russin.

Gegen Einbruch der Dunkelheit rief sie per Mobiltelefon ihren Ramsauer Vermieter an, sie sei gestürzt, verletzt, befinde sich im Wald, habe überhaupt keine Ortskenntnisse und wisse nicht wo. Da sie angegeben hatte einen Spaziergang zum Hintersee unternehmen zu wollen, suchte der Vermieter – selbst aktiver Bergretter - zunächst dort, dann Richtung Kühroint, bis sich nach längerem Hin und Her herauskristallisierte, dass die junge Frau sich irgendwo im Hochalmgebiet befinden müsse und sich eine größere Rettungsaktion abzeichnete.

Die alarmierte erste Mannschaft der Bergwacht Ramsau, die aufstieg, konnte bald schwache Rufe in Höhe der so genannten Märchenwiese ausmachen, jedoch nicht bis zu der Gesuchten vordringen. Es gelang den Einsatzkräften zwar per GPS-Gerät ihre genaue Position und die Höhe von 1.230 Metern festzustellen, doch erschwerte in der Dunkelheit das steile, von Felsbändern durchsetzte und steinschlaggefährliche Gelände das Vorwärtskommen der Retter. Da in dieser Höhe der Regen schon in Schnee übergegangen war, war nicht nur Eile zur Rettung, sondern auf dem rutschigen Untergrund auch höchste Vorsicht geboten. Erst gegen 21.30 Uhr gelang es dem ersten Retter, die junge Frau zu erreichen. Sie hatte sich beim Absteigen zu weit rechts gehalten und war in die Abbrüche unterhalb des Stanglahnerkopfes geraten. Hier war sie auch gestürzt, hatte sich eine Kopfplatzwunde zugezogen und konnte nicht mehr vor und zurück. Zum Glück blieb sie regungslos auf derselben Stelle und stürzte nicht weiter ab.

Pressemitteilung Leitner/BRK

Rubriklistenbild: © dpa

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