Snowboarder stürzt über Seilwinde

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An dieser Seilwinde blieb der 18-jährige mit seinem Bein hängen.

Schönau - Ein Skitag auf dem Jenner endete für einen 18-Jährigen mit schwersten Verletzungen. Auf einer abgesperrten Piste übersah er die gespannte Seilwinde einer Pistenraupe.

Ein 18- jähriger Berchtesgadener hat sich am Donnerstagabend schwer am linken Oberschenkel verletzt, als er mit seinem Snowboard von der Jenner-Bergstation die gesperrte Piste in Richtung Mitterkaser abfuhr und das dort gespannte Pistenraupen-Seil übersah. Die Bergwacht Berchtesgaden und der Berchtesgadener Notarzt mussten den Einheimischen in einer aufwendigen Rettungsaktion bei Dunkelheit und frostigen Temperaturen medizinisch versorgen und abtransportieren.

Nach Angaben der Berchtesgadener Polizei war der 18-Jährige mit seinem auswärtigen 43-jährigen Vater auf einer Skitour zum Stahlhaus unterwegs. Da sie den genauen Weg nicht kannten stiegen sie über die gesperrte Piste vom Mitterkaser zur Jenner- Bergstation auf. Oben angekommen bemerkten sie dann ihren Irrtum und fuhren die Aufstiegsstrecke wieder ab. In der Zwischenzeit hatte jedoch ein Arbeiter der Jennerbahn seine Pistenraupe mit einem Windenseil gesichert, um die Piste zu präparieren.

Der 18-Jährige, der mit seinem Snowboard vorausfuhr, übersah das über die Piste gespannte Seil und stürzte, wobei er sich schwer am linken Oberschenkel verletzte. Per Notruf wurde die Leitstelle Traunstein verständigt, die um 19.47 Uhr die Bergwacht Berchtesgaden alarmierte, die den 18-Jährigen zusammen mit dem nachgeforderten Berchtesgadener Notarzt versorgte und mit einer Pistenraupe bis zum Parkplatz Hinterbrand transportierte. Dort übernahm gegen 22 Uhr eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes den schwer Verletzten und brachte ihn zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

BRK BGL

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