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Bergwacht kommt nicht zur Ruhe: Viele Einsätze am Freitag

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Schönau am Königssee - Nicht zur Ruhe kamen am Freitag die Retter der Bergwacht. Den ganzen Tag über mussten sie zu einem Einsatz nach dem anderen ausrücken.

Am Freitagvormittag gegen 9.50 Uhr ging ein Notruf für die Bergwacht Berchtesgaden ein, da sich ein 58-jähriger Urlauber auf halbem Weg zwischen Stahlhaus und Schneibstein schwer am Fuß verletzt hatte. Die Besatzung von „Christoph 14“ flog einen Bergwachtmann und den Notarzt zum Patienten, der danach per Tau ausgeflogen und zur Kreisklinik Berchtesgaden gebracht wurde.

Gegen 14.45 Uhr ging ein weiterer Notruf von der Königsbachalm am Jenner ein, wo zwei Wanderer in der brütenden Hitze wegen akuter Kreislaufprobleme Hilfe brauchten.

Gegen 17.30 Uhr meldeten sich Wanderer über Notruf, die gerade im Abstieg nach Sankt Bartholomä und ins aufziehende Gewitter geraten waren. Sie trauten sich wegen Blitzschlag und Sturm nicht mehr weiter. Sie mussten das Unwetter abwarten, kamen dann verspätet am Seeufer an und wurden gegen 20.30 Uhr mit dem Rettungsboot der BRK-Wasserwacht zur Seelände zurückgebracht. Gegen 17.50 Uhr meldete sich ein Wanderer, der sich am Jenner im Bereich des Speichersees für die Schneekanonen verstiegen hatte.

Gegen 22.20 Uhr ging ein Notruf wegen eines vermeintlichen alpinen Notsignals im Lattengebirge ein. Die Einsatzleiterin der Reichenhaller Bergwacht stellte dann tatsächlich ein konstant blinkendes Licht fest, konnte dann aber Entwarnung geben, da es von einer Baumaschine ausging. Aktuell finden Bauarbeiten für eine Abwasserleitung vom Predigtstuhl-Berghotel über die Vordere Abfahrt zu den Spechtenköpfen statt.

Pressemeldung BRK BGL

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