Asylbewerberheim: Landratsamt nimmt Stellung

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Berchtesgaden - Nachdem um ein mögliches Asylbewerberheim unweit der Kreisklinik Berchtesgaden eine Debatte entstanden ist, nimmt nun das Landratsamt Stellung dazu:

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„Nach der Asyldurchführungsverordnung des Freistaates Bayern sind die Landkreise verpflichtet, nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel Asylbewerber aufzunehmen“, so die Mitteilung an die Presse in einer der Redaktion vorliegenden Erklärung. 91 Asylbewerber seien es momentan, die untergebracht werden müssen. 40 sind bereits in Freilassing, 17 weitere Personen in Berchtesgaden untergebracht. „Für die derzeit noch unterzubringenden 34 Asylbewerber werden händeringend noch Unterkunftsmöglichkeiten gesucht“, so das Landratsamt weiter. Eine Gemeinschaftsunterkunft habe die Vorteile, dass die Kosten geringer ausfielen, die Belastung für den Steuerzahler überschaubar bleibe. „Bei Einrichtung einer Gemeinschaftsunterkunft würde die dezentrale Unterbringung, beispielsweise in der Berchtesgadener Pension „Waldluft“, aufgelöst werden“, heißt es dort. Eine finale Entscheidung, ob das Personalwohnheim genutzt werde, wurde bislang aber noch nicht getroffen.

kp

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